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Es hat nicht sollen sein. Am Samstagabend musste das Team HandbALL in die zweite Saisonniederlage einwilligen.

Gegen den ASV Hamm-Westfalen II unterlagen die Lipper mit 31:33. Trotz einer starken Leistung in der Deckung und immer wieder gut herausgespielter Chancen im Angriff, mussten sie den Gästen aus Hamm nach 60 Minuten die Punkte überlassen. Gäste-Torwart Wesemann war der Mann des Spiels, zu oft stellte er sich den Würfen der Lipper in den Weg.

„Was soll ich meiner Mannschaft einen Vorwurf machen?“, fragte Matthias Struck nach dem Schlusspfiff. „Wir haben in der Abwehr gut gestanden, haben Hamm regelmäßig ins Zeitspiel bekommen, trotzdem bekommen wir irgendwie doch noch das Ding ins Tor gekegelt“, bilanzierte der THL-Trainer. „Im Angriffsspiel waren wir phasenweise überragend und sind oft frei vorm Tor und da kann ich halt nur Wesemann den Vorwurf machen, dass er zu gut gehalten hat heute.“

Immer wieder war es der 22-jährige Schlussmann des ASV Hamm-Westfalen, der sich auszeichnen konnte. „Das Spiel heute hat nicht Hamm gewonnen, sondern eigentlich nur ein Spieler. Und das war unser Torwart Jan Wesemann“ sagte ASV-Trainer Dirk Schmidtmeier nach dem Spiel. „Viel mehr brauche ich auch nicht sagen“, ergänzte Matthias Struck und gratulierte den Gästen zum Sieg.“

Dabei blieb die Partie bis zum Schluss spannend und die Gastgeber ließen sich trotz der starken Leistung des gegnerischen Torhüters und des Rückstands nicht abhängen. Im Gegenteil: Eine Überzahlsituation nutzte das Team HandbALL, um sechs Minuten vor Schluss wieder auszugleichen. Mit einem Doppelschlag ins jeweils leere Hammer Tor erzielte Thore Oetjen binnen 40 Sekunden das 28:28. Am Ende war es allerdings wieder Keeper Wesemann, der die letzten Lipper Hoffnungen begrub.

„Man kann natürlich jetzt sagen, dass wir zu schlecht geworfen haben. Aber ich glaube, wenn es bis dahin läuft, dass man frei vors Tor kommt, dann will jeder Spieler den Ball ins Tor werfen. Und dann jemandem einen Vorwurf zu machen, ist falsch. Jeder wird da alles reinlegen, dass das Ding im Netz landet“, so Matthias Struck. „Das hat heute leider nicht gepasst.“

Am kommenden Sonntag reist das Team HandbALL nach Ostfriesland zum OHV Aurich. „Wenn wir dort spielerisch einfach genauso auftreten und dann wieder mehr Wurfglück haben, dann holen wir vielleicht auch zwei Punkte in Aurich“, schaute THL-Trainer Struck bereits auf die Partie am nächsten Wochenende voraus.

Team HandbALL: Mühlenstädt, Goldbecker; Weiß, Runge, Hübner 3, Schmidt, Oetjen 4, Hollstein, Geislers, Hinsch 3, Hansen 5/1, Carstensen 5, Blauuw 7/3, Herz 2, Geis 2.

 

Textquelle: PM Team HandbALL

Bildquelle: Max Grote/grote-fotografie.de

 

 

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