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Seit dem Sommer ist der junge Niederländer im Lipperland. Auf der Position im linken Rückraum kam er zunächst bis zur Unterbrechung der Saison in der 3. Liga im Team HandbALL zum Einsatz, trainierte dann aber mit den Profis und konnte im Dezember seine ersten Einsatzminuten in der Bundesliga sammeln, wie der TBV Lemgo Lippe in einer Pressemitteilung wissen lässt. Doch damit nicht genug, es folgte eine Einladung zur niederländischen Nationalmannschaft, die Anfang Januar zwei EM-Quali-Spiele gegen Slowenien bestritt.
Daniel Genings (Pressemitarbeiter des Team HandbALL) hat mit ihm ein Interview geführt:
 
Vor ein paar Tagen erfüllte sich der Traum vom ersten Länderspiel für Niko Blaauw. „Ich wurde von unserem Co-Trainer Edwin Kippers angerufen und eingeladen, da war die Freude natürlich riesengroß“, so der junge Niederländer. Durch die Ausfälle von Luc Steins – er wurde positiv auf Covid-19 getestet und fiel auch schon für das Final-4 der Champions League aus – und Patrick Miedema – er verletzte sich am Daumen – rückte der Spieler des Team HandbALL in den Kader der Niederlande.
 
„Ich hatte rund um Weihnachten ein paar freie Tage und bin nach Hause gefahren“, berichtet Niko, der die Feiertage bei seiner Familie verbrachte. „Ich habe nicht damit gerechnet. Zwar bin ich im 20er-Kader, wir trainieren aber immer mit 16 Spielern und sie waren ja zunächst fit. Als ich dann gefragt wurde, ob ich am 2. Januar kommen kann, konnte ich natürlich nicht nein sagen“, grinst Niko.
 
Zusammen mit den anderen Lemgoer Spielern Bobby Schagen, Dani Baijens und Mark van den Beucken bestritt Niko Blaauw das EM-Qualifikationsspiel gegen Slowenien nur wenige Tage nach den ersten Trainingseinheiten als Nationalspieler. Seine ersten Einsatzminuten wird der junge Niederländer wohl nicht so schnell vergessen. „Es ist immer etwas Besonderes, wenn man für sein Land spielen dann. Und wenn einem dann noch ein Treffer gelingt… Das ist einfach… wow!“, leuchten die Augen von Niko, wenn er an sein Tor in ‚Oranje‘ zurückdenkt. Zwar ging das Spiel verloren, aber den Start ins neue Jahr wird Niko Blaauw wohl nicht so schnell vergessen.
 

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