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Der TBV Lemgo Lippe hat den Vertrag mit Rückraumspieler Jari Lemke um ein Jahr bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Der 23-Jährige, der bereits als Nachwuchsspieler seine ersten Bundesligaeinsätze verzeichnen konnte, hatte im Januar 2018 seinen ersten Zwei-Jahres-Vertrag beim lippischen Bundesligisten unterschrieben, erlitt aber wenige Tage danach einen Kreuzbandriss, dem wenige Wochen vor seinem Comeback im November 2018 ein zweiter folgte. Kurz bevor der Spielbetrieb der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga Mitte März wegen der Corona-Krise eingestellt wurde, erhielt Lemke von den Ärzten das Okay, wieder voll einzusteigen.

„Wir sind sicher, dass Jari diese Chance verdient hat. Seine Einstellung, mit der er sich durch die lange Reha-Zeit gekämpft hat, ist absolut bewundernswert“, sagt TBV-Geschäftsführer Jörg Zereike in einer Pressemitteilung zur Vertragsverlängerung mit Lemke, der 2013 als B-Jugendlicher von der HSG Schwanewede nach Lemgo kam. „Er hat großes Potential und wenn er jetzt von Verletzungen verschont bleibt, was wir ihm natürlich wünschen, wird er sicherlich wieder zeigen, was ihn ihm steckt und uns ganz bestimmt eine große Hilfe sein“, ergänzt TBV-Trainer Florian Kehrmann die Aussage von Zereike.

„Ich freue mich sehr, dass es weitergeht und dass ich das Vertrauen des Vereins bekommen habe“, kommentiert Lemke seine Verlängerung. „Ich fühle mich in Lemgo pudelwohl und bin wieder fit und voll belastbar. Natürlich hätte ich jetzt gerne sofort wieder gespielt, aber die Situation ist, wie sie ist, da muss man persönliche Wünsche dem Allgemeinwohl unterordnen“, demonstriert Lemke mit dieser Aussage seine norddeutsche Ruhe und Gelassenheit, die ihn auch auf dem Spielfeld auszeichnet.

Ein Sportplatz in Lemgo bleibt auch nach Corona geschlossen: Der Fußballplatz in Wahmbeckerheide ist aufgegeben. Aber in der Dorfmitte hat der Verein große Pläne.

Auch dem TBV Lemgo Lippe fehlen Einnahmen. Spieler, Trainer und Fans stärken dem Verein den Rücken.