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Spendenaktionen, Informationsveranstaltungen und Teilnahmen an Demos stehen auf der Agenda.

Die Lemgoer Fridays for Future kennen nicht nur Schulstreik, sondern setzten Ihre Arbeit auch in den Ferien fort: Mit mehren offenen Organisationstreffen mit Picknick, Spenden Sammelaktion für die Opfer der Flutkatastrophe in Deutschland und gemeinsamer Fahrt zum Fridays-for-Future-Zentralstreik in Frankfurt am 13.08.

Während im Frühling bereits lokale Aktionen (auch vor der Lemgoer Commerzbank Filiale) stattfanden ruft Fridays for Future Deutschland in dieser Woche zur Zentraldemo am 13.08 nach Frankfurt auf. Dort wird ab 14 Uhr im Bankenviertel, für nachhaltige und sozialgerechte Investition statt Investitionen in fossile Infrastruktur demonstriert. „Der Finanzsektor blockiert echten Klimaschutz und investiert weiter in klimaschädliche Projekte, die die Lebensgrundlagen der Gemeinschaften vor Ort zerstören und die Klimakrise weiter befeuern. Solange die Folgen für den Profit außer Acht gelassen werden, wird sich die tödliche Spirale sozialer und ökologischer Katastrophen fortsetzen.“, kommentiert Naomi Brendler, von Fridays for Future Lemgo.

Aus über 70 deutschen Städten sind Anreisen unter strengen Hygienekonzepten geplant. Wer mitreisen möchte, kann sich ein Busticket dazu unter streikmituns.de kaufen oder die Anreise selbst organisieren. In den wöchentlichen Organisationstreffen der Fridays for Future Gruppe Lemgo, planten die Jugendlichen im hinblick auf die Flutkatastrophen in Deutschland und riesigen Brandkatstrophen in Grichenland und der Türkei besonders eines, die nächste Demo in Lemgo. Unter den Mottos #AllefürsKlima und #Klimakriseisthier, rufen die Aktivist:innen alle zur Klimagerechtigkeits-Demonstration am 20.August auf. Diese wird 12.30 Uhr am Marktplatz beginnen.

Von dort aus ist ein Demonstrationszug zum Langenbrücker tor geplant, wo gegen 13:00 eine Kundgebung mit Reden und Musik statt finden wird. „Die grausame Flutkatastrophe hat uns besonders eines vor Augen geführt: Die Klimakrise ist hier, sie betrifft uns direkt und wir sind nicht auf sie vorbereitet. Wir werden nicht wieder eine Regierung hinnehmen, die uns nur leere Versprechungen gibt und nichts umsetzt. An der nächsten Regierung liegt es, das Ruder herumzureißen und die deutsche Klimapolitik 1,5- Grad-konform und damit sozial-gerecht zu machen. Das heißt: egal welche Partei oder Kanzler*in im nächsten Jahr regiert, wir brauchen konkrete Maßnahmen”, so die Lemgoer Aktivistin Mareike Rosenau in einer Pressemitteilung.

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