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Bei den Stadtwerken Lemgo wird für das iKWK-Projekt ein neuer Schornstein installiert.

 

Lemgo.- 31 Meter hoch ist er – der neue Schornstein, der zurzeit bei den Stadtwerken Lemgo installiert wird. Er wird für die beiden klimaschonenden Gasmotoren benötigt, die im Zuge des innovativen Kraft-Wärme-Kopplungsprojektes (iKWK) der Stadtwerke im September 2021 am Bruchweg einziehen. Im Dezember kommt noch ein drittes Blockheizkraftwerk hinzu, das mit den beiden anderen Anlagen Strom- und Fernwärme für Lemgo erzeugen wird. Auch dieses BHKW wird an den neuen Schornstein angeschlossen.


Vor gut einem Jahr wurde der rund 40 Meter hohe Schornstein der Gasturbinenanlage von 1980 am Bruchweg abgebaut. Jetzt gibt es einen neuen, der mithilfe von zwei Kränen auf dem Stadtwerke-Gelände installiert wurde: Dieser 31 Meter hohe Schornstein wird sicher auch noch vom Spiegelberg aus zu sehen sein.
Einen weiten Weg auf dem Spezialtransporter musste der Schornstein nicht hinter sich bringen: Die Fette GmbH aus Bad Salzuflen fertigte die moderne Abgasanlage und lieferte diese an. Und dieser Schornstein aus der Region erfüllt selbstverständlich alle Anforderungen, die an ihn gestellt werden, das lassen die Stadtwerke lemgo in einem Pressetext wissen.


Sobald der Edelstahlschornstein installiert ist, werden bei den Stadtwerken die weiteren Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die neuen, hocheffizienten Gasmotoren im nächsten Jahr in Betrieb gehen können.
„Sie werden im Winter vorwiegend mit den Anlagen im Heizkraftwerk West (HKW) Strom und Fernwärme für Lemgo erzeugen und dabei den CO2-Ausstoß im Vergleich zur Altanlage um 50 % reduzieren“, erklärt Uwe Weber, Bereichsleiter Eigenerzeugung der Stadtwerke. „Im Frühjahr, Sommer und Herbst erzeugen wir die Wärme in Lemgo dann vorwiegend CO2-neutral mithilfe von Erneuerbaren Energien.“

 

 

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