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Stadtpalais Inhaber Maik Soukal macht humorvoll auf die perspektivlose Situation der Gastronomie aufmerksam.

Die gestrige Meldung zur Umgestaltung der Räume des Hotels und Restaurants Stadtpalais in ein Kneipenmuseum war ein Aprilscherz. Das haben die meisten Leser nach kurzem Stutzen auch so wahrgenommen. Die Idee kam Maik Soukal vor rund drei Wochen, es war ihm ein Anliegen auf die extrem schwierige Situation und Perspektivlosigkeit der Gastronomie hinzuweisen. Da die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen und die Inkonsistenz der Verordnungen zeitweise einem Possenspiel gleicht, bot sich der traditionelle Aprilscherz an. Unter strenger Geheimhaltung wurde dann der Plan geschmiedet, ein Videoclip gedreht und auf Youtube geladen, ein Pressetext entworfen und ein Werbebanner erdacht; dieses dann gedruckt und vorgestern an der Fassade des Hotels angebracht.

Die Resonanz auf den Artikel ist riesig, rund 2700 Menschen haben ihn allein am 1. April auf dieser Webseite angeklickt und vermutlich  - wahlweise belustigt oder leicht schaudernd - gelesen.

So äußert sich auch Anja Limberg, Vorsitzende des Wirtevereins Lemgo-Dörentrup in einer kurzen Nachricht an die Redaktion: „Dieser Aprilscherz war ein super Einfall mit einem Schuss Galgenhumor um auf die Situation der Gastro und Hotelerie aufmerksam zu machen. Allerdings, wenn die Maßnahmen auf diese Pandemie mit ihrem Hin und Her so weiter gehen, könnten wir bald mehr Museumsgaststätten haben als uns lieb ist. Damit dies nicht passiert, unterstützt bitte weiterhin eure heimische Gastronomie und auch den Einzelhandel!“ Augenzwinkernd fügt sie hinzu:„Der Wirteverein ist allerdings noch quicklebendig und auch aktiv. Wir stehen bereit!“

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