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Die Ersthelferkarte der Unfallkasse ist in Lemgo im Einsatz.


Die Pflicht für jedermann, Erste Hilfe zu leisten, ist gesetzlich verankert und vielen Menschen bekannt. Dass Ersthelferinnen und -helfer aber auch automatisch gesetzlich unfallversichert sind, wenn sie in der Freizeit, zu Hause oder im Urlaub Erste Hilfe leisten und dabei zu Schaden kommen, ist vielen neu. Die Freiwillige Feuerwehr Lemgo hat deshalb ab sofort Karten der Unfallkasse NRW im Einsatz, mit denen sie Ersthelferinnen und -helfer bei Bedarf noch am Einsatzort darüber informieren kann.

„Wer einer Person in Not hilft, soll keine Sorgen haben, dass er oder sie anschließend mit einem Schaden allein gelassen wird. Zivilcourage und tatkräftiges Engagement sind wichtig für unser gesellschaftliches Miteinander, besonders im Notfall. Deswegen sind der gesetzliche Unfallschutz und der schnelle und unkomplizierte Einsatz der Karten genau das richtige Signal“, sagt Bürgermeister Markus Baier in einer Pressemitteilung. Der Schutz durch die Unfallkasse NRW als örtlichem Unfallversicherungsträger erstreckt sich dabei sowohl auf körperliche Schäden als auch auf Sachschäden und psychische Folgen.

„Der Einsatz von Ersthelferinnen noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte kann entscheidend sein und ist für uns auch sehr wichtig. Denn Erste Hilfe beginnt schon beim Anruf bei der 112“, ergänzt Klaus Wegener, Leiter der Feuerwehr. Zusätzlich zu den Karten hält die Freiwillige Feuerwehr Lemgo auch Flyer mit Informationen zum Versicherungsschutz von Ersthelfenden in mehreren Sprachen bereit. Sämtliche Informationsmaterialien wurden der Feuerwehr von der Unfallkasse NRW zur Weitergabe an die Betroffenen bereit gestellt. Erste-Hilfe-Kurse werden in Lemgo beispielsweise vom Deutschen Roten Kreuz angeboten.

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