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Der Kreis liegt haarscharf unter dem Grenzwert. In Lemgo steigt die Fallzahl weiter, aber langsamer.

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 1.237 bestätigte Coronafälle, damit sind seit gestern 23 weitere Infektionen bekannt. 995 Personen sind wieder genesen. 31 Personen sind verstorben. Aktuell sind 211 Personen in Lippe nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. In Lemgo sind 5 neue Infektionen nachgewiesen worden, damit gibt es in der Alten Hansestadt akut 85 Corona-Fälle.

Die Inzidenzzahl für den Kreis Lippe beträgt derzeit 49,8. Damit liegt der Kreis Lippe auch am Samstag, 17. Oktober, 0 Uhr weiter unter dem Wert 50. Also sind keine zusätzlichen Verschärfungen in Lippe am Wochenende notwendig.

Verfahren bei Grenzüberschreitung

Eine Grenzwertüberschreitung müsste offiziell festgestellt werden, indem das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) in den Vormittagsstunden an jedem Tag die Gesamtübersicht für NRW an alle Gesundheitsämter mailt. Wird daraus eine Grenzwertüberschreitung der 35er oder 50er Inzidenz ersichtlich, gilt es vor Ort – an einem Werktag – die nächsten Schritte einzuleiten. Denn die in der aktuellen Coronaschutzverordnung definierten verschärften Schutzmaßnahmen greifen erst dann, sobald der Kreis Lippe das Erreichen der Gefährdungsstufe 1 oder 2 (Inzidenz >35 bzw. > 50 und kein eingegrenztes Infektionsgeschehen) per Allgemeinverfügung festgestellt hat.

Diese Allgemeinverfügung wird laut einer Pressemitteilung an Werktagen erlassen, an dem die offiziellen Zahlen des LZG.NRW morgens die Überschreitung des Wertes ausweisen. Nach den Bekanntmachungsregeln des Kreises Lippe gelten dann am Folgetag um 0.00 Uhr die Schutzmaßnahmen. So war der Kreis Lippe bereits nach Überschreiten des 7-Tages- Inzidenz-Wertes von 35 vorgegangen und hat im Kreisblatt 103/2020 die Allgemeinverfügung bekanntgemacht, die aktuell auch weiterhin gültig ist.

Acht Schulen, Zwei Senioreneinrichtungen, zwei Kitas

Etliche Einrichtungen im Kreisgebiet sind von den aktuellen Fällen betroffen. In Lemgo ist es vor allem die August-Hermann-Francke-Kita mit mehr als 20 Fällen, weniger als fünf Fälle gibt es im Kreis des Lüttfeld Berufskollegs und in einer Lemgoer Unterkunft für Geflüchtete.

Im Kreis Lippe sind folgende weitere Einrichtungen mit bis zu fünf Fällen betroffen: Hauptschule Heidenoldendorf, Realschule Augustdorf, Felix-Fechenbach Berufskolleg (Detmold), Felix-Fechenbach Gesamtschule (Leopoldshöhe), Geschwister-Scholl-Gesamtschule (Detmold), Altenheim Zum Bergfrieden (Bad Salzuflen), Grundschule und OGS Leo Nord (Leopoldshöhe), KiTa Pusteblume (Leopoldshöhe), Christliches Sozialwerk OWL eV. (Detmold), Schloss Varenholz Jugendhilfeeinrichtung (Kalletal), Median Klinik Burggraben (Bad Salzuflen) und das Seniorenzentrum Feierabendhaus (Bad Salzuflen)

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