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Unter Hygieneauflagen sind vor allem junge Lemgoerinnen und Lemgoer dem Aufruf der "Fridays for Future"-Bewegung zur Demo gefolgt.

Auf dem Marktplatz versammelten sich rund 80 Aktivisten am Freitagmittag, um unter dem Motto "Fridays for Future" zu demonstrieren. Auf Abstand und mit Masken verlief die erste Demonstration nach dem Lockdown zur vollen Zufriedenheit ihrer Organisatoren Naomi Brendler, Dennis Dowzanski, Sunke Gagelmann, Farhad Hashimi, Arved Kiss, Johann und Leonard Müller, Svenja Ollenburg, Darleen Renz, Anne und Mareike Rosenau, Lucie Schäferkord und Madita Schmidtke. Die jungen Lemgoer Aktivisten trugen selbst grüne Masken mit der Aufschrift: „Maske Rauf! Emissionen Runter!“

Enttäuscht äußerten sich die Organisatoren, dass der zukünftige Bürgermeister Markus Baier ihrer EInladung, sich ihrem Protest anzuschließen, nicht gefolgt war. Ein Zeichen der Solidarität setzte die Kirchengemeinde St. Marien, die um 5 vor 12 die Glocken läutete und zum Gebet für das Klima rief.

Nach ihrer Kundgebung auf dem Marktplatz ging es mit Abstand und dem Ruf „Wir sind hier. Wir sind laut, weil Ihr uns die Zukunft raubt“ in Richtung Treffpunkt. Eine zentrale Forderung der Aktivisten war der Ausbau des ÖPNV und der Fahrradwege. „Neue Probleme werden mit alten Antworten beantwortet. Beispielsweise folgen auf mehr Verkehr mehr Straßen. Wir brauchen andere, neue Antworten“, waren sich die Demonstranten einig. Einigkeit auch über die Verantwortung über Lemgos Grenzen hinaus. So hielt eine Philippinin einen Kurzvortrag über den gefährlichen Alttag der Ökoaktivisten in ihrem Land.

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