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Eigentlich sollten die Arbeiten am Auenpark mit dem Vorsprung am Langenbrücker Tor beginnen. Jetzt rückt dieser Teil des Projekts an den Schluss.

Er sollte neben dem Erlentreff eine Hauptattraktion des neuen Auenparks werden: Der Bega-Balkon am Langenbrücker Tor. Aber der Vorsprung, der mit teuren Bohrpfählen stabilisiert und über eine nochmal sehr teure Rampe barrierefrei zugänglich werden sollte, sprengt das Budget: Die Angebote der Fachfirmen lagen – insbesondere für die Bohrpfähle – weit über den Kalkulationen.

Am Dienstag kamen daher die Berliner Architekten vom Planungsbüro GM013 mit dem Team vom Lemgoer Bauamt zusammen, um zu überlegen, wie sich dieser Teil des knapp 800.000 Euro schweren Auenpark-Projekts doch noch realisieren lässt. Denn eigentlich sollte der Balkon als erstes gebaut werden, gefolgt von den Wegen, Sitz- und Spielgelegenheiten entlang der Bega. Abschluss sollte der „Erlentreff“ sein, ein Areal mit Outdoor-Sportelementen beim Regenstorplatz.

Es drohte nun sogar das Aus des Balkons. Aber nach den Gesprächen teilt Bauamtsleiter Markus Baier auf Nachfrage mit: „Es soll weiter einen etwas kleineren abgesetzten Balkon geben, der nicht ganz so tief ist und eine kleinere Rampe benötigt. Zudem sollen einfachere Konstruktionen verwendet werden. Damit sollte das ursprüngliche Budget wieder erreicht werden.“

Das Büro muss dieses neue Konzept jetzt ausarbeiten. Daher beginnen die Arbeiten mit dem Park, der kleinere Balkon wird dann im zweiten Anlauf mit dem Erlentreff errichtet.

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