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Statt in engen Mehrbettzimmern sollen die Mitarbeiter des Fleischkonzerns zukünftig in Appartements wohnen - so wie Lemgoer Studenten.

Im Rahmen der Corona-Infektionen bei dem Gütersloher Schlachtbetreib rückte die Wohnsituation der Mitarbieter in den Focus. Der Konzern gelobt Besserung und plant den Bau von Unterkünften. Dafür war ein Vertreter von Tönnies Immobilien am Dienstag in Lemgo zu Gast.

Wie der WDR berichtet, ließ er sich von dem Lemgoer Architekten Marco Mikliß die Wohnheime am Lüttfeld zeigen. Nach diesem Vorbild sollen rund 70 Gebäude im Umkreis von 20 Kilometern um die Tönnies-Betriebe errichtet werden, Anfragen zu Baugrundstücken liefen bereits.

Die Wohnheime bieten Ein- und Zwei-Personen-Appartements, die mit Küche und Bad voll ausgestattet sind. Dazu sind die Häuser am Braker Weg Teil der Klimaschutzsiedlung Lemgos, erfüllen Passivhaus-Standards und erzeugen selbst Energie über Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern. Sieben Studentenhäuser stehen am Braker Weg, zehnmal so viele will Tönnies bauen. Laut WDR sollen darin 3000 Menschen untergebracht werden, für Warmmieten ab 200 Euro.

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