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Eine böse Überraschung für die Ehrenamtler des Freibadvereins: Am Dienstagmorgen haben Unbekannte Bänke und andere Ausstattungsgegenstände ins Schwimmbecken geworfen.

Als wäre durch Corona und das wenig freibadfreundliche Wetter nicht alles schon schwierig genug, haben Unbekannte in der Kirchheider Batze auch noch groben Unfug getrieben. Als die Helfer des Freibadvereins, der das Bad ehrenamtlich betreibt, am Morgen für die Frühschwimmer öffneten, lagen Bänke und die Rutsche aus dem Kinderbecken im Wasser. Auch Rettungsstangen und ein Hinweisschild waren ins Becken geworfen worden.

Die ersten Frühschwimmerinnen packten spontan mit an und halfen, die Gegenstände aus dem Schwimmerbecken zu fischen. Inzwischen sei alles wieder sauber, der Badebetrieb laufe normal, teilt der Verein auf Nachfrage mit.

Es war zwar der erste derartige Zwischenfall in dieser Badesaison, in der Vergangenheit sei so etwas aber schon vorgekommen. Mitglieder des Vereins würden nun vermehrt Streife laufen. "Wir sind uns sicher, dass das keine Jugendlichen hier aus dem Dorf waren", nimmt der Vorsitzende Klaus Brakhage die Kirchheider Jugend in Schutz; viele junge Kirchheider seien selbst rund ums Freibad engagiert. Er wolle aber junge Leute aus der Umgebung bitten, die Augen offenzuhalten. Auch die Polizei sei eingeschaltet.

Insgesamt kämpft der Verein derzeit nicht nur mit den Auflagen, die einen höheren Personalaufwand erforderlich machen, sondern auch mit ausbleibenden Badegästen. Trotz der Hygieneauflagen sei die Badezeit unbegrenzt, betont der Verein; und die zugelassene Höchstzahl an Badegästen sei in dieser Saison noch nicht erreicht worden. Jetzt hoffen die Ehrenamtler auf die angekündigten wärmeren Tage zum Wochenende hin. Das Wasser hat mit 24 Grad auf jeden Fall schon Badetemperatur.

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