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Bänke laden schon zum Verweilen ein, das Grün muss noch wachsen. Damit ist die Neugestaltung der Breiten Straße abgeschossen.

Die Breite Straße hat ein neues Zentrum: Der Vorplatz des Hexenbürgermeisterhauses und der daneben gelegene Pocket-Park sind fertig. Die beiden Hingucker sind nicht nur eine optische Bereicherung, sondern laden mit Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein. Die Maßnahme ist ein weiterer Baustein der fortschreitenden Aufwertung der Breiten Straße, mit den Begaterrassen und dem Langenbrücker Tor am einen Ende und dem Waisenhausplatz mit neuem Brunnen am anderen. Die Maßnahme ist Teil des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) 2018.

Die neuen Bänke vor dem Hexenbürgermeisterhaus. (Foto: Marlen Grote)

Die Fläche vor dem Hexenbürgermeisterhaus ist baulich und optisch von der Fahrbahn abgegrenzt. Große Sandsteinplatten, die auch vor der Alten Abtei liegen, die zukünftig zum neuen Hotel gehört, erinnern an die Optik der Oberfläche des Marktplatzes. Mehrere Sitzgelegenheiten, ähnlich denen am Langenbrücker Tor, schaffen eine sinnvolle Abgrenzung der Fläche von der Fahrbahn, wie Anette Paschke-Lehmann, Geschäftsbereichsleiterin Kultur, erklärt: „Die Neugestaltung bietet eine große Aufstellfläche für Besuchergruppen, die wir hoffentlich bald wieder zahlreich im Museum begrüßen dürfen, deswegen freuen wir uns über die Fertigstellung dieses schönen und stimmigen Gesamtgefüges.“

Anstelle eines bislang nicht zugänglichen Gartens präsentiert sich neben dem Hexenbürgermeisterhaus ein Pocket-Park. Besucherinnen und Besucher erwarten weitere Sitzgelegenheiten und Pflanzen. Ein widerstandsfähiger Schotterrasen wächst in den kommenden Wochen noch ein. „Der Pocket-Park steigert als Treffpunkt und Fläche für Veranstaltungen die Aufenthaltsqualität für das Museum und den gesamten Bereich der Breiten Straße“, erklärt Berit Weber, Leiterin der Stadtplanung, in einer Pressemitteilung.

„Da die Maßnahme Teil des ISEK ist, konnten wir uns um Fördermittel bemühen. Die Kosten von gut 134.000 Euro werden zu 60 Prozent vom Land NRW übernommen, den Rest bezahlt die Stadt“, sagt Geschäftsbereichsleiter Markus Baier.

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