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Wissenschaftlicher Diskurs lässt sich durch Corona nicht aufhalten: inIT veranstaltet erstmals Jahreskolloquien BVAu und KommA 2020 virtuell.

Virtuell statt vor Ort, aber dennoch mit gewohnt hochwertigem Programm: Seit vielen Jahren veranstaltet das Institut für industrielle Informationstechnik (inIT) der Technischen Hochschule OWL erfolgreich die beiden Jahreskolloquien „Bildverarbeitung in der Automation (BVAu)“ und „Kommunikation in der Automation (KommA)“. In diesem Jahr mussten beide Tagungen coronabedingt vom 28. bis 29. Oktober 2020 im Cyberspace stattfinden. Mit einer neuartigen Konferenzplattform, einem interaktiven Programm und hochwertigen Beiträgen aus Wissenschaft und Wirtschaft wurden den Teilnehmern dennoch zwei spannende und informative Jahreskolloquien geboten.

Interaktive, virtuelle „Treffen“ mit anderen Teilnehmern und fachlicher Austausch im Bereich der industriellen Kommunikation und industriellen Bildverarbeitung: Über 100 Teilnehmer aus Industrie und Wissenschaft diskutierten im Cyberspace bei der BVAu 2020 und der KommA 2020 über aktuelle Entwicklungen, Trends und Herausforderungen der jeweiligen Fachgebiete. Die BVAu fokussiert auf die neuesten Entwicklungen und Technologien der Bildverarbeitung im Kontext industrieller Automation. Themenschwerpunkte der diesjährigen Webkonferenz waren Vision-Systems-on-Chip und Maschinelles Lernen sowie Deep Learning in der Bildverarbeitung.

Die KommA ist ein etabliertes Forum für alle Fragestellungen rund um die industrielle Kommunikation. Im Fokus der diesjährigen KommA standen die Technologien und Systemaspekte für das Internet der Dinge und 5G. BVAu-Tagungsleiter Professor Volker Lohweg, Institutsleiter am inIT, begrüßte die Teilnehmer der Webkonferenz und betonte laut einer Pressemitteilung: „Wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder neuste Trends, Erkenntnisse und Ergebnisse aus der Forschung und Anwendung in der Industrie präsentieren und diskutieren zu können. Coronabedingt muss der fachliche Austausch unter unseren Experten zwar virtuell stattfinden, inhaltlich müssen die Teilnehmer der BVAu 2020 aber auf nichts verzichten.“

Als Fazit der diesjährigen BVAu resümierten die Teilnehmer: Die industrielle Bildverarbeitung und Mustererkennung bleibt eine Schlüsseltechnologie für zukünftige Produkte und die Basis für intelligente Qualitätssicherungssysteme. KommA-Tagungsleiter Professor Jürgen Jasperneite, Vorstand am inIT und Direktor des Fraunhofer IOSB-INA, erläuterte: „Wir haben wie in jedem Jahr einen bunten Technologiestrauß an Themen zusammengestellt und freuen uns, dass die KommA stattfinden kann und wir uns diesmal virtuell über die neuesten Forschungserkenntnisse zu industriellen Kommunikationssystemen sowie zum Datenaustausch in der Automatisierungstechnik austauschen können.“

Eine Herausforderung liege in diesem Jahr darin, ein stabiles System und gute Netzwerke für das duale System der LiveÜbertragung und der Übertragung vorgefertigter Videos zu gewährleisten, so Jasperneite. „Nicht wie üblich bei der Kaffeepause, sondern wie im Speed-Dating wurden die Teilnehmer über das Konferenztool zufällig miteinander vernetzt und konnten so neue Kontakte knüpfen oder Projektideen diskutieren,“ beschreibt Jasperneite. Beide Tagungsleiter ziehen eine durchweg positive Bilanz der beiden Jahreskolloquien. „Die Herausforderung lag in diesem Jahr darin, Interaktivität herzustellen. Wir hatten so aber auch die Möglichkeit, einen größeren Teilnehmerkreis zu erreichen und freuen uns, dass wir die Veranstaltung stattfinden lassen konnten. Die Arbeit aller Beteiligten in der Organisation hat sich sehr gelohnt,“ so Lohweg.

Auch Jasperneite sieht in der Webkonferenz eine Chance für die KommA neue Personenkreise zu erreichen und resümiert: „Die industrielle Kommunikation ist das Nervensystem einer jeden Automatisierungslösung und damit der Industrie 4.0. Trotz Corona musste der wissenschaftliche Diskurs nicht eingeschränkt werden. Wir haben ein tolles Feedback von den Teilnehmern bekommen.“ Das Kolloquium BVAu ist ein Forum für Wissenschaft und Industrie im deutschsprachigen Raum für alle technisch-wissenschaftlichen Fragestellungen rund um die industrielle Bildverarbeitung und Mustererkennung. Unterstützt wird das Kolloquium durch die Initiative „Industrielle Bildverarbeitung OWL". Weitere Informationen: www.jk-bvau.de

Gemeinsam mit dem Institut für Automation und Kommunikation (ifak) in Magdeburg organisierte das inIT bereits zum elften Mal das Jahreskolloquium KommA. Die KommA ist das Forum für Wissenschaft und Industrie im deutschsprachigen Raum und bietet den Experten auf dem Gebiet der industriellen Kommunikation die Möglichkeit, sich über aktuelle technische und wissenschaftliche Ansätze und Fragestellungen auszutauschen. Weitere Informationen: www.jk-komma.de

 

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