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Die SPD informiert sich über die geplanten Änderungen in der Helwingstraße.

Derzeit wird die Helwingstraße hinter dem Friedhof von Schülerinnen und Schülern als sicherer Schulweg genutzt, sie können direkt von der Rintelner Straße zur Gesamtschule durchgehen oder mit dem Rad durchfahren. Denn ander als die parallel verlaufenden Straßen ist die Helwingstraße aktuell keine Durchgangsstraße. Im Zuge des Baus der neuen Wohnanlage, auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei, wird nun die Straße um- und ausgebaut. Dabei soll die Sperrung für den Durchgangsverkehr aufgehoben werden.

Durch die Nähe zum Krankenhaus wird es durch die Freigabe zu mehr Verkehr kommen, allein durch die Mitarbeiter, welche Parkplätze suchen, so die Befürchtung der Anwohner. Die SPD hat sich die Situation vor Ort angeschaut und mit den Bürgerinnen und Bürgern gesprochen. "Mir ist es wichtig, die Dinge vor Ort anzuschauen, um die Bedenken und Anregungen der Bürger wirklich zu verstehen” sagt Bürgermeisterkandidat Arne Brand in einer Pressemitteilung. "Uns ist hier eine sehr spezielle Situation begegnet. Wenn man hier die Straße hochschaut, ist es nun mal der direkte Weg von der Rintelner Straße zur Gesamtschule. Das Argumentder Gleichbehandlung ergibt hier aus meiner Sicht wenig Sinn, da eben die Straße nicht vergleichbar ist mit den beiden Parallelstraßen“, sagt Ina Meise-Laukamp, Ratskandidatin derSPD, nachdem sie sich mit der Bürgerinitiative ein Bild von der Situation gemacht hat.

Die Bürgerinitiative schlägt vor, um den Müllwagen und Krankenwagen die Durchfahrt zugarantieren, umlegbare Absperrpfosten aufzustellen. "Wir freuen uns, dass überhaupt mal jemand vorbeikommt und man sowas nicht nur am grünen Tisch bespricht. Für uns steht die Problematik des Durchgangsverkehrs hier im Vordergrund, das macht den Schulweg unsicherer“, erklärt Roger Schlink von der Bürgerinitiative. Arne Brand wundert sich: "An vielen Stellen möchte man in Lemgo die Autos aus den Straßen heraushaben. Hier hat man faktisch eine Fahrradstraße und möchte sie für Autos wieder freigeben. Warum gibt man hier einen sicheren Schulweg auf?“

"Die Straße war schon immer für den Autoverkehr gesperrt, zumindest die letzten 30 Jahre“, sagt Barbara Henschel, Mitglied der Bürgerinitiative, zu der aktuellen Situation. "Für uns istes nicht verständlich warum man eine etablierte gut funktionierende Situation ändernmöchte“. Für den Juso Vorsitzenden Felix Rullmann ist klar: "Wir müssen uns hierzu nochmal Gedanken machen, damit die beste Lösung für alle gefunden wird".