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Die Grünen setzen sich auch in Lemgo für eine Verkehrswende ein.

Nachhaltig bedeutet hier laut einer Pressemitteilung: "Der Blick ist langfristig und auf Klimaschutz ausgerichtet, der Blick geht auch über den Horizont hinaus." Und dafür sei es notwendig, dass bestehende Verkehrswege instand gehalten und saniert werden. Das gelte insbesondere auch für Radwege. Aktuellen Bedarf sehen die Grünen beim Radweg zwischen Lemgo und Lüerdissen.

Seit einigen Wochen läuft der Weiterbau des Radwegs zwischen Kalletal und Lemgo. Zwischen Lüerdissen und Lemgo ist der Radweg jedoch stark geschädigt und gefährlich. Dort ist der Asphalt an vielen Stellen durch Wurzeln nach oben gedrückt und aufgeplatzt. Im Herbst seien die Schadstellen oft durch Laub bedeckt und nicht sichtbar, das isei für Radfahrer lebensgefährlich, so die Grünen. Der zuständige Straßenbaulastträger Straßen.NRW hat im letzten Jahr Besserung für die bevorstehenden fünf Jahre in Aussicht gestellt, wenn die Stadt und Stadtwerke eine dortige Wasserleitung erneuern. Wie die Lemgoer Grünen jedoch jetzt erfahren haben, sei diese Lösung vom Tisch.

„Der Rad- und Fußweg muss trotzdem dringend saniert werden. Ausbesserungsarbeiten sind hier längst nicht mehr ausreichend. Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad als kostengünstige, saubere und gesundheitsfördernde Alternative zum eigenen Auto." Es sei wichtig, dann auch für die notwendige Sicherheit der Radwege zu sorgen. "Wir fordern, dass der Radweg zwischen Eben-Ezer und Klinikum zeitnah mit einer neuen, möglichst breiteren Oberfläche versehen wird, um auch Begegnungsverkehr gefahrlos zu ermöglichen. Auf dieser Strecke wäre auch eine Ausleuchtung mit modernen, energiesparenden Leuchten wichtig. Denn gerade im Bereich der Bushaltestelle Quelle kann es leicht zu Unfällen kommen, wenn Fußgänger den Radweg und die Bundesstraße kreuzen. Warnschilder aufstellen ist eine schwache Symptombekämpfung“, so Ralf Kersting, Grünen-Direktkandidat für den Wahlbezirk Lüerdissen-Luherheide. Auch die Stiftung Eben-Ezer hatte in der Vergangenheit eine Beleuchtung im Bereich der Bushaltestelle beantragt.

„Hier kann mit einfachen Mitteln Verkehr von der Straße auf den Radweg verlegt werden. Und damit entlasten wir auch die Verkehrsadern in der Stadt umwelt- und klimafreundlich und damit zukunftsorientiert. Ein Lückenschluss der Radwege Richtung Kalletal und zwischen Luherheide und Lüerdissen wären in diesem Bereich ebenfalls wichtig“, so Kersting. Die Grünen in Lemgo und Kalletal planen daher eine Kampagne für den Lückenschluss des Radweges zwischen Oberluhe und Huxoll und hoffen auf rege Beteiligung aus der Bevölkerung.