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Der Bürgermeisterkandidat im Gespräch mit Patrick Busse und Hans Pawlowski.

Lemgo ist bekannt für Sport auf höchstem Niveau in Handball, Triathlon, Kunst-Radsport, Bogenschießen und dem Kampfsport. Sport in Lemgo und seinen Dörfern ist natürlich noch mehr, denn er geht in die Breite in über 60 Disziplinen und rund 50 Vereinen. In einer Vielzahl von Vereinen mit hunderten engagierten Ehrenamtlichen wird eine riesige Bandbreite von sportlichen Freizeitaktivitäten gelebt. Fußball ist immer noch die Nummer eins, aber der Sport ist vielfältig geworden.

Die Stadt Lemgo arbeitet gerade mit den Sportlern des Skate-Parks an einer Attraktivierung der Anlage. Im Auenpark sollen Anlagen für Parkour und Calisthenics entstehen. Das alles sind junge Sportarten, die Welt steht beim Sport nicht still. Daher hat sich der Bürgermeisterkandidat Markus Baier mit Patrick Busse, dem Geschäftsführer des TV Lemgo, in der vergangen Woche getroffen, um sich auszutauschen. Danach führte er mit Hans Pawlowski ein Gespräch über die Zukunft des Sports, dem Vorsitzenden des Lemgoer Stadtsportverbandes.

Letzterer erläuterte, wie über den Pakt für den Sport ein faires Miteinander zwischen kleinen und großen Vereinen existiert. In Lemgo rede man miteinander und nicht übereinander. Markus Baier dazu in einer Pressemitteilung: „Diese Kultur ist mir sehr sympathisch und ich würde sie auf jeden Fall weiter führen wollen. Bei der Verteilung der Landesmittel aus dem Programm „Moderne Sportstätten 2022“ hat man gesehen, was das bringt: diese lief in Lemgo erfolgreich und partnerschaftlich über die Bühne, während man sich in der ein oder anderen Kommune darüber mächtig in die Haare geraten ist.“

Aber auch über den Wandel im Sport tauschten sich der parteilose Kandidat und Hans Pawloski intensiv aus. Dabei spiele die Notwendigkeit, sich den Bedürfnissen der Menschen anzupassen, eine große Rolle. Kleine Vereine benötigten hierbei mehr (professionelle) Unterstützung als große – Kooperationen untereinander wären die beste Basis dafür. Beeindruckend war für Baier beim großen TV Lemgo, ein Verein mit über 3000 Mitgliedern, wie schon seit 2 Jahrzehnten dieser Wandel im Sport proaktiv aufgegriffen wurde. Trends, die in die Gesundheitsvorsorge und den Reha-Sport gehen wurden genutzt und mit dem eigenen Fitnessstudio und vielen Kursen und Kooperationen ein breites Feld von Möglichkeiten bestellt. Die Breite der Möglichkeiten ist altersübergreifend. Cheerleading, Moderner Fünfkampf, Martial Arts und vieles mehr – es gehe in die Breite, so wie die Interessen der Mitglieder.

Das Motto des Vereins ist dabei, Lemgo um ein Stück Lebensqualität zu bereichern. Markus Baier meint: „Das finde ich bemerkenswert, denn genau das ist es, was wir auch bei der Stadt zum Ziel haben. Ob es die Umgestaltung der Mittelstraße ist, der Ilsepark in Lieme, der Erlentreff an der Bega, die Campus-Wiese am Innovation Campus: die Menschen müssen diese Angebote mögen und wahr nehmen. Nichts freut einen Planer mehr, als wenn auf den Begaterrassen oder den neuen Sitzbänken vor dem Hexenbürgermeisterhaus Passanten entspannen und die Stadt genießen – oder aktiv sind.“ Genauso bereichern die Sportvereine Lemgo mit Ihrem Angebot. Gemeinschaft mit anderen und dabei eine sinnvolle, gesundheitsfördernde Freizeitgestaltung zu betreiben fördert die Lebensqualität.

Mit dem Freizeitstättenentwicklungskonzept habe die Stadt zusammen mit den Vereinen eine Ideensammlung aufgestellt, wie sich die verschiedenen Sportstätten unter Beachtung von gesellschaftlichen Veränderungen in Zukunft aufstellen könnten. Markus Baier zieht folgendes Fazit :“Es hat mir viel Spaß gemacht, von Patrick Busse als Fachmann und Hans Pawlowski als langjährigen Begleiter der Vereine ihre Sicht der Dinge und auch jeweils kreative Sichtweisen auf Möglichkeiten zu erfahren. Ich habe mitgenommen: von unseren Lemgoer Vereinen wird noch viel kommen und dabei wird auf Partnerschaft großen wert gelegt. Die Stadt sollte auch weiter bei allen finanziellen Zwängen ein guter und ehrlicher Partner für die Sportvereine sein, um Leidenschaft und Ehrenamt zu unterstützen.“