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10.000 Kugelschreiber liegen für die Wählerinnen und Wähler bereit. Viele haben ihr Kreuz schon gemacht.

 

Wahlberechtigte können am kommenden Wahlsonntag von 8 bis 18 Uhr ihre Stimme für die Kommunalwahlen im jeweiligen Wahlraum abgeben. In welchen Wahlraum sie müssen, steht auf der Wahlbenachrichtigung.

Aufgrund der besonderen Situation zu Zeiten der Corona-Pandemie wurde von der Alten Hansestadt Lemgo ein Hygienekonzept mit entsprechenden Abstandsregelungen, bereitgestellten Desinfektionsmitteln, regelmäßiger Lüftung und Oberflächenreinigung aufstellt. In der neuen Coronaschutz-Verordnung vom 1. September ist die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in den Wahlräumen festgelegt. Von der Maskenpflicht befreit ist nur, wer ein entsprechendes ärztliches Attest vorlegen kann.

Aber wer seinen "Snutenpulli" vergessen hat kann trotzdem sein Kreuzchen machen, in jedem Wahlraum werden rund 100 Ersatzmasken bereitgestellt. Auch Kugelschreiber wurden angeschafft; um den Wahlhelfern nicht zumuten zu müssen, die Schreibgeräte nach jeder Nutzung zu desinfizieren, hat die Stadt Lemgo gleich 10.000 Stück besorgt. Eigene Stifte oder Kulis dürfen gerne mitgebracht werden.

Außerdem wurden einige Wahlräume in größere Gebäude verlegt. So wurden die Wahlräume in Voßheide (Wahlbezirk 171), Wahmbeck (Wahlbezirk 172) und Hörstmar (Wahlbezirk 161) von den jeweiligen Kindergärten in die daneben liegenden Mehrzweckhallen Voßheide, Wahmbeck und Hörstmar verlegt. Der Wahlraum im St. Loyen Zentrum/Johnanniswerk (Wahlbezirk 111) wurde in die Mensa des Marianne-Weber-Gymnasiums verlegt. Der bisherige Wahlraum in der Technischen Hochschule OWL (Wahlbezirk 005) befindet sich jetzt im Centrum Industrial IT an der Campusallee 6. Die jeweiligen Adressen stehen bereits auf den Wahlbenachrichtigungen.

Hoher Anteil an Briefwählern

Viele Lemgoer machen ihr Kreuzchen diesmal direkt von zu Hause. Der Anteil der Briefwähler unter den rund 33.000 Lemgoer Wahlberechtigten ist jetzt schon fast doppelt so hoch wie beim letzten Urnengang, etwa 8.500 Bürgerinnen und Bürger haben ihren Wahlschein bereits erhalten. 

Die Beantragung von Briefwahlunterlagen ist noch bis Freitag, 11. September, bis 18 Uhr über das Bürgerserviceportal auf der Lemgoer Homepage www.lemgo.de, per QR-Code auf der Wahlbenachrichtigung, per Fax unter 05261-213215 oder schriftlich möglich. Das Briefwahlbüro befindet sich im Schmiedeamtshaus, Marktplatz 4 und ist zu den regulären Öffnungszeiten geöffnet. Die roten Wahlbriefe müssen dann bis Sonntag, 13. September, bis 16 Uhr in die Briefkästen der Alten Hansestadt Lemgo am Schmiedeamtshaus und Rathaus eingeworfen werden oder auf dem Postweg bei der Stadt Lemgo eingegangen sein.

Das kann knapp werden, daher sollte mit der Beantragung nicht unbedingt bis zum letzten Moment gewartet werden, rät Andreas Fritz von der Stadt Lemgo. Zwar stelle die Post die Wahlbriefe auch am Sonntag noch zu, aber wenn die Unterlagen das Rathaus erst am Freitag Richtung Wähler verlassen, ist das etwas eng. Und falls sie nicht rechtzeitig ankommen, kann man nicht noch spontan ins Wahllokal gehen. Mit dem Briefwahlantrag wird der Betroffene für die Wahl vor Ort gesperrt.

Am Wahltag können die Ergebnisse der Kommunalwahlen dann über den Link des Kommunalen Rechenzentrums in Lemgo unter http://wahl.krz.de eingesehen werden. "Mein Lemgo" wird natürlich auch laufend über den Stand der Auszählung berichten.

Die Abteilung Wahlen der Stadt Lemgo steht unter der Telefonnummer 05261/213203 auch am Wahltag für Rückfragen zur Verfügung.