Offcanvas Info

Assign modules on offcanvas module position to make them visible in the sidebar.

A A A

Die Grünen haben ihre Wahlliste aufgestellt und ihre Bürgermeisterkandidatin bestätigt.

Die Lemgoer Grünen haben Dr. Katharina Kleine Vennekate als Bürgermeisterkandidatin und auf Platz 1 der Liste einstimmig gewählt. Die Bildungs- und Sozialexpertin überzeugte laut einer Pressemitteilung mit einer mitreißenden Rede im Saal der Gaststätte Lallmann: „Wir werden einen mutigen Schritt nach vorne machen: Klimaschutz, Wirtschaft, Gesundheit und Soziale Gerechtigkeit gehören zusammen. Sie sind Investitionen in die Zukunft. Wir müssen die Erderhitzung bei 1,5 Grad stoppen. Das ist unser Versprechen an die zukünftigen Generationen. Ich will ein neues Kapitel in Lemgo aufschlagen: eine soziale Klimawende. So können wir die Folgen der Corona Krise und der Klimakrise mutig gemeinsam bewältigen. Für und mit Lemgo!“

Moderiert von Ex-MdB Ute Koczy und dem Vorstandsteam Tanja Kersting und Oliver Drexhage, stellten die Grünen außerdem ihre Wahlliste zur Kommunalwahl auf. Nicht weniger als 30 Personen – davon 60 Prozent Frauen – treten für die Grünen am 13. September an. „Ein starkes Zeichen für die Energie der Lemgoer Grünen“, so Drexhage und Kersting.

Nach Katharina Kleine Vennekate belegt Fraktionsvorsitzender Dr. Burkhard Pohl Platz 2 der Liste, es folgen auf den weiteren Plätzen Gertrud Lehmann (3), Oliver Drexhage (4), Martina Klein (5), Ralf Kersting (6), Tanja Kersting (7), Christian Fietzeck (8), Johanna Schlotthauer (9) und Nils Donat (10). Auch die Grüne Jugend ist mit Arne Stock (12) und Lucie Schäferkordt (13) auf der Liste vertreten.

Ein Grußwort richtete auch Robin Wagener, der Landratskandidat der Grünen, an die Versammlung: „Corona, Klimakrise, Digitalisierung – diese Veränderungen können wir nicht wegwünschen, aber wir können sie annehmen und mit den vielen engagierten Menschen in Lippe an einer guten Zukunft arbeiten: mit stress- und emissionsarmer Mobilität, mit gutem ÖPNV, einer sicheren Gesundheitsversorgung, liebenswertem Leben in den Dörfern, einer ökologisch und ökonomisch zukunftsfähigen starken Wirtschaft und einem Kreis, der die Menschen schützt, die Hilfe brauchen.“

Die Grünen berieten in den Zählpausen auch über Kernpunkte ihres Wahlprogramms. Neben dem entschlossenen Vorgehen in den Kernbereichen Klima- und Umweltschutz fordern die Grünen auch mehr Einsatz für umweltfreundliche Verkehrsmittel, eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung und eine Digitalisierung mit Augenmaß. Unter dem Stichwort „Mehr Miteinander“ wollen sie nach eigenen Angaben die ambulante Pflege im Quartier stärken, Jugendliche und Eingewanderte stärker beteiligen und ein offeneres Ohr für Menschen mit Behinderungen bieten.

Unabhängigen Journalismus gibt es nicht umsonst.

Unterstützen Sie uns mit einer Spende.