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Das erste Foodtruck-Festival unter Corona-Bedingungen ist gut angelaufen.

Keine Schlangen vor den Trucks, keine Menschentrauben, locker aufgestellte Bierzelt-Garnituren: Es ist übersichtlich auf dem Parkplatz Bleiche, und das ist gut so. „Aus unserer Sicht läuft es super“, sagt Organisator Karsten Arning nach den ersten zwei Stunden. Denn dichtes Gedränge will derzeit keiner, aber kontinuierlich schlendern die Besucher im Uhrzeigersinn an den Trucks vorbei.

Die einzige Schlange bildet sich zeitweise am Eingang, denn hier gilt: Vor dem Essen Hände waschen und desinfizieren. Eine mobile Hygienestation macht es möglich. Dann Maske auf und guten Appetit. 16 Trucks mit Spezialitäten aus verschiedenen Ländern stehen bereit.

Erst Händewaschen: Am Eingang zur Streetfood-Allee wartete eine Hygienestation auf die Gäste. (Foto: Marlen Grote)

Für viele Betreiber ist es das erste Streetfood-Festival seit Beginn der Pandemie. Und obwohl die Stimmung, wie einige bestätigten, etwas ruhiger ist mit dem großen Abstand und ohne Alkohol, so genießen sie doch sichtlich, wieder Gäste zu bekochen.

Für die Organisatoren bedeutet Corona einen deutlich höheren Personalaufwand, mehrere Ordner sind im Einsatz um die Gäste zu zählen und darauf zu achten, dass sich alle an die „Einbahnstraße“ und die Maskenpflicht hielten. Alle Tische werden nach Benutzung sofort desinfiziert. Aber die Besucher zeigen sich routiniert, Hygieneregeln kennt inzwischen jeder.

Zum Auftakt am Samstagmittag kamen vor allem junge Leute und Familien. (Foto: Michael Grote)

Reich dürfte an diesem Wochenende auf der Bleiche niemand werden, aber Karsten Arning hofft, dass auch am Sonntag das Wetter mitspielt und am Ende genug für die Foodtrucker übrig bleibt, damit es sich für sie gelohnt hat. Mit den Besucherzahlen zum Auftakt war er zufrieden: „Wir haben im Moment immer 100 bis 120 Menschen auf dem Platz. Das passt sehr gut so.“ Bis zu 300 wären erlaubt, aber dann könnten die Sitzgruppen knapp werden. Was aber auch kein Problem wäre, da man Streetfood ja problemlos mitnehmen kann – etwa zur nächsten Bank auf dem Wall.

Am heutigen Samstag ist die Streetfood-Alle noch bis 22 Uhr geöffnet, am Sonntag von 12 bis 19 Uhr.

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