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Neues Programmheft verspricht spannende Veranstaltungen für Jung und Alt.

Zurück ins Museum! So lautet das Motto des Weserrenaissance-Museums Schloss
Brake, das nun sein neues Programm für den bevorstehenden Herbst und Winter
präsentiert. Im Mittelpunkt der Saison steht die neue Sonderausstellung „Hofjagd – Privileg
und Spektakel“. Freuen kann man sich außerdem unter anderem auf Kabarett, Konzerte,
Kindertheater, Vorträge sowie jede Menge Erlebnisführungen. Das neue Programmheft ist
ab sofort erhältlich, und zwar in vielen öffentlichen Einrichtungen, per Bestellung unter
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 05261/94500. Online ist es unter
www.museum-schloss-brake.de abrufbar.


Los geht es am Sonntag, 12. September, mit dem „Tag des offenen Denkmals“.
Museumsdirektorin Dr. Vera Lüpkes verrät um 11 Uhr, warum man öfter mal die Perspektive
ändern sollte, vor allem wenn es um die Anamorphose am Schlossgraben geht. Um 15 Uhr
nimmt der Kunsthistoriker Dr. Michael Bischoff die Gäste mit auf die mittelalterlichen Spuren
des Weserrenaissance-Schlosses Brake.


Am selben Tag findet um 16 Uhr die Vernissage der Sonderausstellung “Hofjagd – Privileg
und Spektakel“ statt. Besucherinnen und Besucher erwartet bis zum 27. Februar 2022 ein
interessanter Blick auf die reiche, 2.500-jährige Geschichte der Hofjagd. Wer hat wie, wo und
wann gejagt? Welche Bedeutung hatte das Spektakel für Lippe? Und wie wurde das Thema
in der Kunst behandelt?


Auch Kindergarten- und Schulkinder kommen während der Sonderausstellung auf ihre
Kosten. So bietet das Museum während des kompletten Ausstellungszeitraums ein
Mitmachprogramm an. Jüngere Kinder gehen auf (Plüsch-)Rattenjagd, Schülerinnen und
Schüler ab der 5. Klasse versuchen, den rätselhaften Mord an der Gattin des lippischen
Fürsten Simon VI zu lösen.


Am Sonntag, 3. Oktober, lockt um 16 Uhr zudem das Kinderkonzert „Am Anfang war das
Jagdhorn“ und nimmt die Kids auf eine Zeitreise in die Geschichte der Blechblasinstrumente
mit. Für Erwachsene steht am Sonntag, 19. September, das Kammerkonzert „O Sankt
Hubertus“ mit Lesung auf dem Programm, und zwar in Kooperation mit dem Landestheater
Detmold.


Doch damit nicht genug. Um das Thema Jagd noch greifbarer zu machen, bietet das Museum
vom 24. bis 26. September ein Jagd- und Schießkino an. Bei dieser Indoor-3D-Jagdsimulation
kann jeder seine Treffsicherheit testen, und zwar auf einer Leinwandgröße von 6 x 3 Metern.

Es wird nicht nur ausgewertet, ob getroffen oder vorbeigeschossen wurde, sondern auch,
wie es dazu gekommen ist. Hier kann man das Schießen auf Scheiben und 3D-animierten
Szenarien in Echtzeit trainieren.
Die Sonderausstellung wird auch von anderen spannenden Veranstaltungen begleitet. So
steht am Sonntag, 10.10., die Falknerei auf dem Programm. Museumsdirektorin Dr. Vera
Lüpkes und die Falknerin Anke Engert-Neubauer werden um 15 Uhr über das Jagen mit
Greifvögeln sprechen. Ein echter Bussard ist ebenfalls mit von der Partie.
Die Historikerin Lisa-Marie Bergann spricht am Mittwoch, 20. Oktober, über das Jagdschloss
Lopshorn und seine Anfänge. Und der Historiker Roland Linde lädt am Mittwoch, 24.
November, zu einem Vortrag zum Thema „Wildbann – Das Jagdmonopol der Grafen und
Fürsten zu Lippe“ ein. Freuen kann man sich außerdem auf Kuratorenführungen am 16.
Januar und 27. Februar.
 
Es gibt aber auch Programmpunkte, die sich jenseits der Sonderausstellung bewegen. Freuen
kann man sich beispielsweise auf eine Taschenlampenführung am Samstag, 6. November,
durch die Dauerausstellung und auf eine Führung in französischer Sprache am Mittwoch, 10.
November.
 
Außerdem lohnt es sich, einen Blick auf den eigenen Dachboden zu werfen. Bei „Kunst oder
Krimskrams?“ am Mittwoch, 17. November, nehmen Kunsthistorikerinnen und -historiker
mitgebrachte Gemälde und weitere kunsthandwerkliche Gegenstände von 15 bis 18 Uhr
unter die Lupe und informieren über Herkunft, Qualität und Entstehungszeit.
Auch Theater und Kabarett stehen dieses Jahr erneut auf dem Programm. Egal ob ein Abend
mit der Kabarettistin Christine Prayon am Sonntag, 31. Oktober, Shakespeares „Macbeth“
am Sonntag, 7. November, eine Lesung mit dem Autor Rolf Schönlau am Samstag, 20.
November, oder „Rotkäppchen“ als Figurentheater am Samstag, 27. November, für jeden
Geschmack und jedes Alter ist etwas dabei. Einen Tag später, am Sonntag, 28. November,
lädt das Museum von 14 bis 17 Uhr zum „Fototermin im Schloss“ ein. Dabei kann man sich in
ein pompöses Renaissance-Kostüm hüllen und fotografieren. Eine schöne Geschenkidee zu
Weihnachten.
 
Passend dazu heißt es am Sonntag, 5. Dezember, um 15 Uhr „Ihr Kinderlein kommet“. Im
Rahmen dieser vorweihnachtlichen, kindgerechten Erlebnisführung erfahren die Kids vieles
über die Hintergründe des Festes und stellen anschließend im Labor selbst Marzipan her. Um
„Die Weihnachtsbäckerei“ und den Plätzchennotruf 2412 dreht sich alles in dem
gleichnamigen, zuckersüßen Theaterstück am Sonntag, 19. Dezember, um 15 Uhr.
Tickets für die Veranstaltungen sind im Vorverkauf an der Museumskasse erhältlich, und
zwar dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr. Die Besucherinnen und Besucher werden
gebeten, bei allen Veranstaltungen und Führungen die 3G-Regel einzuhalten. Beim Einlass
muss in Kombination mit dem Personalausweis der Nachweis erfolgen, dass man geimpft,
genesen oder getestet ist (Stand bei Redaktionsschlusss, 2. September 2021).

 

Quelle: Landesverband Lippe / WRM Schloß Brake

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