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FDP und Grüne sind sich einig. Trotzdem fand der Vorschlag, die Bahngleise in Richtung Osten wieder fit zu machen, keine Mehrheit im Rat.

In den letzten Wochen waren alle Bürger aufgeforderte, möglichst zu Hause zu bleiben. Diese Zeit haben die Mitglieder der Reservistenkameradschaft Lemgo genutzt, um vor dem
heimischen Rechner ihre Homepage neu zu gestalten. Unter www.rk-lemgo.de kann man sich nun umfassend über die Aktivitäten Lemgoer Kameraden informieren. Natürlich ruht aufgrund der Pandemielage zurzeit auch die freiwillige Reservistenarbeit, aber nach Ende der Einschränkungen wird es auch wieder Wettkämpfe, Truppenbesuche und Übungsvorhaben geben. Wer daran Interesse hat, ist laut Mitteilung ab sofort herzlich zu einem digitalen Besuch eingeladen.
 
Seitdem der Sturm Frederike am 18. Januar 2018 die Laubker Mehrzweckhalle schwer beschädigt und nicht mehr nutzbar machte, hoffen die Bürgerinnen und Bürger im Lemgoer Süden auf Ersatz. Nunmehr zeichnet sich ein Neubau dank der Einplanung von Haushaltsmitteln durch den Stadtrat, der konsequenten Suche nach passenden Fördertöpfen durch die Bauverwaltung und der kürzlich angekündigten Förderung vom Innenministerium aus Berlin in Höhe von 675.000 Euro aus dem Topf „Sanierung Kommunaler Einrichtungen“ ab.

Eine funktionsfähige Halle ist nicht nur für die aktive Nachbarschaft Laubke-Pahnsiek, sondern auch für die verschiedenen Gruppen wie die des Kinderballetts Märchenland, des Sportvereins TUS Laubke, des Tanzsportvereins, des Stadtteiltreffs Biesterberg, der Rehasportgruppen, der Seniorengruppen und nicht zuletzt der in der Nähe liegenden Kindergärten von hoher Bedeutung. Deshalb steht die Nachbarschaft Laubke-Pahnsiek bereits seit kurz nach dem Sturm im Januar 2018 im engen Kontakt mit der Lemgoer Verwaltung, insbesondere mit dem zuständigen Geschäftsbereichsleiter Markus Baier, um einen Neubau zu erreichen. Im neuen Leitungsteam der Nachbarschaft ist nun Ulrich Kramer Ansprechpartner für das Thema Halle für den Lemgoer Süden.

Ulrich Kramer, jahrzehntelang in einem großen Lemgoer Unternehmen in verantwortlicher Position im Bereich Gebäudemanagement, Norman Rackisch, zuständiger Architekt der Stadtverwaltung für das Bauvorhaben und Geschäftsbereichsleiter Markus Baier trafen sich diesen Tagen zu einem Austausch vor Ort. Man erörterte die Grundstückssituation sowie die aktuellen Pläne, die Norman Rackisch zum Termin mitgebracht hatte.

Die neue Halle, die sowohl Gemeinschaftsraum und Sporthalle sowie eine kleine Küche, Umkleiden, Toiletten und Geräteraum umfassen soll, ist mit rund 540 Quadratmetern vorgesehen. Sie soll ein Pultdach mit einem extensiven Gründach erhalten. Die Planung zeichnet sich durch großzügige Fensterflächen aus, die viel Licht in Sporthalle und Gemeinschaftsraum gelangen lassen werden. Bei Bedarf könnte die Trennung zwischen beiden Raumteilen entfernt werden und eine große Fläche von rund 280 Quadratmetern steht zur Verfügung. Eine separat zugängliche Behindertentoilette, die auch in der Zeit von Beerdigungen auf dem nahen Laubker Friedhof zur Verfügung stehen soll, rundet das Raumkonzept ab und bringt zusätzlichen Nutzen.

Geschäftsbereichsleiter Markus Baier in einer Pressemitteilung: „Die Infrastruktur der Mehrzweckhalle ist für diesen lebendigen Stadtteil für alle Generationen besonders wichtig. Daher freue ich mich besonders, dass unser Förderantrag aus 2018 jetzt beim Bundesinnenministerium auf fruchtbaren Boden gefallen ist.“ Zwar könne man sich immer mehr wünschen, aber das unter Finanzgesichtspunkten und den vorhandenen Bedarfen Realisierbare ist das Maß der Dinge, darüber ist sich auch Ulrich Kramer und die Nachbarschaft Laubke-Pahnsiek im Klaren. Er sprach Architekt Norman Rackisch und seinem Chef die Anerkennung für die gelungene Planung aus. Die Nachbarschaft Laubke-Pahnsiek jedenfalls ist zufrieden mit der aktuellen Entwicklung und hofft nun auf einen Baubeginn vielleicht noch in diesem Jahr.

Noch bleiben die Kirchen St. Marien und St. Nicolai leer. Gottesdienst gibt es trotzdem.

Klavier, Querflöte und Gesang waren am Mittwochabend am Wall zu hören. Damit wollten die Musiklehrer den Bewohnern des Hansehauses gegenüber eine Freude machen.

Damit sich Besucher nicht zu nahe kommen, bekommt der Marktplatz eine Verkehrsreglung.

Die Stadt Lemgo hat das Förderprogramm „Gute Schule 2020“ in weiten Teilen schon umgesetzt. Eine große Baumaßnahme steht noch aus, wurde aber abgespeckt.

Die vielen Einschränkungen, die das Coronavirus mit sich gebracht hat, betreffen in der Alten Hansestadt Lemgo auch das sonst so aktive ehrenamtliche Leben. Vereinstreffen fallen aus, Sportangebote können nicht stattfinden, Feste und Veranstaltungen sind abgesagt. Monatelange Planungen werden hinfällig. Zum Teil verändert sich das Engagement. Gruppen und Vereine organisieren sich, um Mitmenschen zu unterstützen und zum Beispiel bei Einkäufen zu helfen. Nicht wenige Ehrenamtler halten laut einer Pressemitteilung auch in diesen schwierigen Zeiten im Hintergrund und unter Einhaltung der Vorgaben weiterhin das Vereinsleben am Laufen, indem sie den Kontakt zu ihren Mitgliedern pflegen und bereits künftige Projekte planen.   

Auf der Ehrenamtsseite der Stadt schildern fünf Lemgoerinnen und Lemgoer, die sich in ihrer Freizeit engagieren, wie sie die momentane Situation erleben und worauf sie sich besonders freuen, wenn sie ihr Ehrenamt wieder ausüben können. (www.ehrenamt-lemgo.de / Ehrenamt in Zeiten von Corona).

Immer mehr Unternehmen spüren die Krise, auch die Stadt Lemgo. Kämmerer Dirk Tolkemitt stellt im Rat eine erste Prognose vor – und macht Mut.

Für die Bauarbeiten zum Hochwasserschutz ist eine Vollsperrung nötig.

Die beliebte Reihe fällt in diesem Jahr aus. Die Veranstalter lassen die Musiker stattdessen im Livestream auftreten.

Seit die Geschäfte wieder Kunden empfangen, hat die Frequenz in der Mittelstraße deutlich zugenommen.

An der Ostschule soll das Quartierszentrum „Sieben Linden“ entstehen.

Ein Film zeigt die Innenstadt im Abendlicht.

Die Stiftung Eben-Ezer bekommt in diesen Tagen viel Unterstützung: Helfer spenden unter anderem FFP2-Masken.

Etliche Veranstaltungen in Lemgo dürfen nicht stattfinden. Was fällt aus, was wird nachgeholt? Eine vorläufige Übersicht.

Die Corona-Krise verändert die Arbeitswelt. Die Effekte werden von der Technischen Hochschule jetzt erforscht.

Lemgoer Gastronomen demonstrieren auf dem Marktplatz.

Die Rehböcke kämpfen um diese Zeit um ihre Reviere. Auf Autos achten sie dabei nicht.

Das Lemgoer Ordnungsamt erteilt erste Ausnahmegenehmigungen. Trotzdem bleiben rechtliche Fragen zum Thema Mundschutz.

Für die Abschlussklassen ging es heute wieder los. Andere lernen weiter zu Hause. Die Fraktion „Einfach Lemgo“ kritisiert die digitale Ausstattung.

Abdeckungen für Mund und Nase sollen die Ansteckungszahl weiter absenken. Auch größere Geschäfte dürfen bald öffnen - unter einer Bedingung.

Die aktuelle Corona-Lage ist historisch einmalig. Bilder, Aufzeichnungen und Gegenstände aus diesen Tagen sind für Archiv und Museum interessant.

Am heutigen Dienstag fiel die Entscheidung, die Saison 19/20 in der Handball-Bundesliga sofort abzubrechen. Der TBV liegt auf Platz 10.

Die Türen der Stadtverwaltung der Alten Hansestadt Lemgo sind wieder geöffnet. Bürger sollen aber vorab Termine vereinbaren.

Ab Mittwoch können wieder Bücher ausgeliehen werden. Dafür gibt es aber auch hier neue Regelungen.

In Abstimmung mit dem Abfallwirtschaftsverband Lippe (AWV) und der Arbeitsgemeinschaft Arbeit gGmbH (AGA) wird ab Freitag, 24. April, der Recyclinghof auf der Deponie Hellsiek in Detmold- Mosebeck wieder geöffnet, allerdings mit Einschränkungen. Es werden keine Gartenabfälle angenommen und nur Anlieferungen mit PKW akzeptiert. Anlieferungen mit Anhänger, Transporter und LKW sind nicht möglich. „Auf dem Recyclinghof Hellsiek beschränken wir uns auf Restabfall und sonstige Abfälle wie Holz, Elektronikschrott oder Metall. Die Anzahl der Fahrzeuge, die zeitgleich entladen können, müssen wir begrenzen, deshalb wollen wir dort keine kompostierbaren Gartenabfälle annehmen, für die wir im Kompostwerk Lemgo eine schlagkräftige Endladestelle vorhalten“, erklären die Geschäftsführer der Abfallbeseitigungs-GmbH Lippe Thorsten Aust und Ulrich Frohmann in einer Pressemitteilung.

Die Abfälle sollen vorsortiert angeliefert werden, damit die Entladung zügig durchgeführt werden kann. Dabei sind die Hygiene- und Abstandsregeln zu beachten. Durch die pauschale Abrechnung der PKW müssen Fahrzeuge nicht gewogen werden, was die Abfertigung beschleunigt. Trotzdem ist mit Wartezeiten zu rechnen, weil die Anzahl der Fahrzeuge, die zeitgleich entladen können, begrenzt ist.

Der Recyclinghof Hellsiek hat ab Freitag zu den regulären Zeiten geöffnet: Montag bis Donnerstag von 9 bis 16.30 Uhr, Freitag von 9 bis 18 Uhr und Samstag von 9 bis 13 Uhr.

Der Recyclinghof der AGA am Fliegerhorst 17-19 in Detmold wird ebenfalls am Freitag wieder für Anlieferungen öffnen. Die Anlieferung von Sperrmüll, Elektrogeräten oder ähnliches ist allerdings Einschränkungen unterlegen: Es dürfen maximal drei Kubikmeter angeliefert werden. Zudem sind maximal zwei Personen pro Fahrzeug erlaubt, diese müssen den angelieferten Abfall selbst entladen. Die Anzahl der Fahrzeuge auf dem Betriebsgelände ist beschränkt, daher kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

Der Recyclinghof der AGA ist am kommenden Freitag von 8 bis 16 Uhr und am folgenden Samstag von 8 bis 12 Uhr geöffnet.  Danach gelten die üblichen Öffnungszeiten. Die Haushaltsabholung von Sperrmüll kann aus organisatorischen Gründen noch nicht wieder aufgenommen werden. 

Die Geschäfte sind fast alle wieder geöffnet – aber nichts ist wie vorher. Wie sich Lemgo in der Corona-Normalität einrichtet.

Die Bagger sind da: Auf dem alten Engländer-Sportplatz haben die Arbeiten an der neuen Astrid-Lindgren-Schule begonnen.

Mehrere Tochterfirmen der Giesdorf Mediengruppe melden Insolvenz an. Das führt zu Problemen bei der Zustellung von „Lippe aktuell“.

Noch einmal haben Lemgoer die Möglichkeit, einen Gottesdienst uas St. Nicolai zu sehen. Der Ostergottesdienst erreichte bereits mehr als eine Million Zuschauer.

Masken statt Gardinen, Desinfektionsmittel statt Schnaps: Lemgoer Unternehmen begegnen der Krise mit Kreativität.

Am Montag dürfen die meisten Läden wieder öffnen, allerdings gelten Auflagen. Dazu gibt es auch am Wochenende Beratung durch die Stadtverwaltung.

Hans-Jörg Düning-Gast ist zum neuen Verbandsvorsteher des Landesverbandes Lippe ernannt worden. Ina Scharrenbach, NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales Bau und Gleichstellung, übergab die Urkunde. Die Ministerin hatte es sich trotz der aktuellen Situation aufgrund der Corona-Pandemie nicht nehmen lassen, nach Lippe zu kommen und ihm persönlich die Ernennungsurkunde im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit wenigen Gästen zu überreichen.

Als Ort war der Freiraum im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake gewählt worden, weil dieser den Gästen genügend Raum bot, den erforderlichen Mindestabstand von zwei Metern zu halten. Neben Ministerin Ina Scharrenbach waren laut einer Pressemitteilung Moritz Ilemann als erster stellvertretender Verbandsvorsteher, Arne Brand als Allgemeiner Vertreter des Verbandsvorstehers, Peter Gröne als Verbandskämmerer sowie zwei Vertreter der Fraktionen in der Verbands-versammlung zugegen.

Ministerin Ina Scharrenbach: „Ich gratuliere Jörg Düning-Gast ganz herzlich zu seiner Ernennung zum neuen Verbandsvorsteher des Landesverbandes Lippe. Der Landesverband Lippe steht vor großen Herausforderungen, die es für die Zukunft zu meistern gilt. Tradition bewahren, Heimat gestalten und sie für zukünftige Generationen zugänglich machen: Dies ist das Markenzeichen des Landesverbandes Lippe – und dies seit über 70 Jahren. Deshalb ist es gut, dass der Landesverband Lippe mit seinem neuen Verbandsvorsteher handlungsfähig ist.“

Moritz Ilemann würdigte die Leistungen des Landesverbandes Lippe in den zurückliegenden Monaten. Verbandsversammlung, Verbandsleitung – allen voran Arne Brand – und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten Arbeit und Aufgaben des Landesverbandes Lippe mit hohem Engagement fortgeführt und trotz der angespannten Haushaltslage des Landesverbandes wichtige, zukunftsweisende Projekte vorangebracht. Dazu zählten unter anderem die Projekte Erlebniswelt und Erlebnispark am Hermannsdenkmal, die Aufforstung der von Dürre und Borkenkäfer geschädigten Waldflächen, das Gedenkjahr Pauline 2020, bei dem der Landesverband Lippe gemeinsam mit dem Lippischen Heimatbund die Federführung innehat, und diverse Kultur-projekte wie Ausstellungen im Lippischen Landesmuseum, im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake oder in der Malerstadt Schwalenberg.

Jörg Düning-Gast übernimmt das Amt des Verbandsvorstehers in einer Ausnahmesituation: Das lippische Vermö-gen für die Lipperinnen und Lipper dauerhaft zu erhalten und auch weiterhin wesentliche Impulse für das kulturelle und soziale Leben in Lippe zu leisten, ist bereits seit einigen Jahren eine Herausforderung für den Landesverband Lippe, der keinerlei Steuern erhebt. In Zeiten von Borkenkäferplage in den Wäldern und der Corona-Pandemie mit Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft wird die Situation noch schwieriger. Düning-Gast will die Herausforderungen gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angehen: „Der Landesverband ist der Bewahrer der lippischen Traditionen. Es ist eine solche Tradition, zusammen zu halten und die Ärmel aufzukrempeln, wenn die Zeiten schwierig sind. Mit dem Expertenwissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, viel Fleiß und Beharrlichkeit sowie der Unterstützung unserer lippischen und nordrhein-westfälischen Partner wird es uns gelingen, den Landesverband gut auf die Zukunft vorzubereiten. Ich bringe für diese große Aufgabe meine Erfahrung, mein verläss-liches Netzwerk und viel Herzblut mit.“

Im Anschluss erhielten Ministerin Ina Scharrenbach und Verbandsvorsteher Jörg Düning-Gast von Kunsthistorikerin Dr. Mayarí Granados (stellvertretende Direktorin der Lippischen Kulturagentur) eine Exklusiv-Führung durch die Sonderausstellung „Hasen und Heilige“ der ostwestfälischen Künstler Rosemarie und Bernhard Sprute, die am 29. März 2020 im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake eröffnet werden sollte. Aufgrund der Corona-Pandemie hatte das Museum für Publikumsverkehr schließen müssen, die Ausstellungseröffnung wird nachgeholt.

Mund-Nasen-Masken haben „Frauen für Lemgo“ für Eben-Ezer genäht. Sibylle Noack von der bekannten Lemgoer Kulturinitiative gab mehr als 50 Masken an der Infostelle der Verwaltung ab. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen in Eben-Ezer während der Arbeitszeit eine Mund Nasen Maske. Das "eeWerk", die Werkstatt und die Kollegen und Kolleginnen vom Näh-und Reparaturservice der Stiftung nähen seit Wochen im Akkord. In allen Gruppen, Häusern und Einrichtungen werden die Masken getragen. Aber um alle Mitarbeiter und Klienten, denen das Tragen einer Maske möglich ist, mit genug  Exemplaren zum Wechseln auszustatten, braucht man laut einer Pressemitteilung mehrere Tausend. „20 bis 25 Minuten dauert es, bis eine Maske fertig ist“, sagt  Monika Hinrichs, die mit ihren Kolleginnen vom Therapiebereich Eben-Ezers näht.

Auch Angehörige von Klienten greifen zu Stoff und  Schere und nehmen ihre Nähmaschine in Betrieb. Eine Anleitung und bei Bedarf auch Stoff, Band und Garn für die Masken werden von der Stiftung gestellt. Es eignen sich heiß waschbare Stoffe wie zum Beispiel aussortierte Bettwäsche.

Die Bitte um Unterstützung bei den Selbstnäh- Mund- Nasen- Masken war vor Ostern an verschiedene Stellen gegangen, darunter auch an die Frauen für Lemgo. Hier traf sie auf offene Ohren und große Hilfsbereitschaft. „Etliche  von uns haben schon für ihre Familien genäht, wir sind also bereits in Übung. Da wir außer der Anleitung auch Stoff und Näh-Utensilien von Eben-Ezer bekommen, machen wir gern weiter und nähen noch mehr", spricht Sibylle Noack von „Frauen für Lemgo“ auch im Namen ihrer Mitnäherinnen Daniele Eidmann,  Monika Eickmeier, Annelie Kaske, Birgit Krohn-Grimberghe und Susanne Sieg.

Wer es ihnen gleichtun und ebenfalls Mund- Nasen- Masken für Eben-Ezer nähen möchte, melde sich gern bei: Christine Förster, 05261 215 259 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Stoff und Anleitung werden gestellt.

Die Verbote werden nur leicht gelockert – was heißt das für Lemgo? Dr. Reiner Austermann im Interview zu Festen, wirtschaftlichen Folgen und den Stärken einer kleinen Stadt.

Udo Golabeck und Marcus Graeve haben die SPD verlassen. Auf politische Mitarbeit in den Ausschüssen wollen sie nicht verzichten.

Die Alte Hansestadt Lemgo hat eine neue Webseite zur Bodensanierung an der ehemaligen chemischen Reinigung in der Neuen Torstraße eingerichtet. Dort informieren die Projektpartner – der AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung, die Arcadis Germany GmbH, der Kreis Lippe und die Alte Hansestadt Lemgo – über die nächsten Schritte der Sanierung. Auch aktuelle und ältere Informationen, Pläne sowie die Kontaktdaten aller Ansprechpartner sind laut einer Pressemitteilung auf der Seite zu finden. Die Homepage wird im Verlauf der Sanierung mit weiteren Informationen ergänzt. Die Bauarbeiten am Slavertorwall sollen Ende Mai beginnen.

Die Homepage ist zu finden unter https://reinigung-neue-torstrasse.de/.

https://mein-lemgo.de/politikwirtschaft/433-baeume-fallen-fuer-den-umweltschutz

Da fast alles geschlossen ist, kommen viel mehr Menschen als sonst in den Stadtforst. Dort steigt allerdings die Waldbrandgefahr.

Inzwischen sind elf Bewohner und neun Mitarbeiter im St. Loyen Stift positiv getestet worden. Eine Betroffene ist im Klinikum verstorben.

Die "Berliner Kissen" kommen weg - dafür ist die Straße derzeit voll gesperrt. Anstelle der Buckel soll eine Verengung die Autos bremsen.

Im Frühjahr ist Lammzeit. Damit hat das Osterlamm wenig zu tun. Gutes für die Natur tun Schafe das ganze Jahr über.

Alle Kirchen sind leer – nur in St. Nicolai herrscht am Osterwochenende rege Betriebsamkeit. Dort werden gleich zwei Gottesdienste gefilmt. Die Gemeinde darf allerdings nur am Fernseher dabei sein.

An Gitter-Elementen an der Kirche St. Marien können Spenden aufgehängt werden. Ein paar Regeln sind zu beachten.

Für Beerdigungen gelten strenge Auflagen. Den Hinterbliebenen macht das die Trauer nicht leichter. Bestatter und Pastoren aus Lemgo berichten.

Ostern ist das höchste christliche Fest, aber die Kirchen müssen leer bleiben. In Lemgo gehen die Pfarrer und Gemeinden daher neue Wege – und haben auch Spaß daran.

Mit LED-Technik erstrahlen der Brunnen und die Benetton-Skulptur jetzt am Abend.

Das sonnige Wetter lockt viele in den Garten. Nach Ostern kann wieder Grünschnitt abgegeben werden.

Innerhalb kurzer Zeit sind drei unterschiedliche Websites entstanden, auf denen sich Geschäfte vorstellen - von der Liste bis zum Online-Marktplatz. Eine Übersicht.

In Lemgo gibt es jetzt 50 bestätigte Corona-Fälle. Die Stadt bittet um Verständnis für die Schutzmaßnahmen.

Nach der Mittelstraße ist nun auch das Ostertor fertig umgestaltet worden. Ein Mauerelement aus Beton mit Sitzbänken umfasst den Platz und grenzt ihn zur Fahrbahn ab. Die Sitzbänke aus geöltem, FSC-zertifizierten Kambala-Holz laden zum Verweilen ein.

Nachdem die großen Baugeräte bereits vor einigen Wochen – nach dem Setzen der Mauerelemente - abfuhren und das Baustellenbüro am Ostertorwall geräumt wurde, gehen die Arbeiten nun der Fertigstellung entgegen. Der Mischwasserkanal und die Hausanschlüsse wurden laut einer Pressemitteilung der Stadt Lemgo allesamt erneuert. Die neue Pflasterung geht fließend von der Mittelstraße in den neugestalteten Platz über.

Der Kanzlerbrunnen hat eine moderne Brunnentechnik erhalten, die den heutigen Vorgaben gerecht wird. Der Brunnen selbst wurde gründlich gereinigt und steht nun wieder auf dem Ostertor-Platz, allerdings ein wenig zur Seite gerückt, um dem Lieferverkehr das Rangieren zu erleichtern und das bekannte Lemgoer Kunstwerk selbst zu schützen. Bald wird das Wasser im Kanzlerbrunnen wieder sprudeln. Die abschließende Montage der Straßen- und Fassadenbeleuchtung, die auf energiesparende LED-Technik umgerüstet wurde, erfolgt im Mai.

Zwei Bronzetafeln werden auch einen Blick in die Vergangenheit ermöglichen. Im Kreuzungsbereich von Kramerstraße und Haferstraße wird dann eine Abbildung des historischen Stadtkerns um 1190 zu sehen sein und am Ostertor zeigt eine Tafel das östliche Stadttor, wie es bis 1863 aussah. Zuletzt folgen noch kleinere Nacharbeiten an den Pflasterflächen, sowie der Einbau von taktilen Steinen, Bänken, Fahrradanlehnbügel, Abfallbehälter, Schilder und Spielgeräten.

 

In Zeiten der Krise sind die Menschen füreinander da. So auch im Quartier am Wall. Die Türkisch Islamische Gemeinde in der Primkerstraße 4 hat deshalb 50 Mundabdeckungen für die Mieter und Bewohner der Wohngruppen im HanseHaus genäht und sie als Spende  übergeben. Quartiersmanagerin Carolin Kulesa spendete an diesem Termin Stoff- und Gummiband für die weitere Produktion, das Material war kurzfristig von Mietern des Hauses und den Frauen für Lemgo gesammelt worden.

Leyla Dogan hatte die Idee, die Mund- und Nasenmasken von den Frauen der Gemeinde nähen zu lassen. Nach Rücksprache mit dem Vorstand der Gemeinde Ahmed Emin Yilmas und Nuriye Kermen wurde das jetzt umgesetzt. Leyla Dogan rief bei der Stadt an und fragte nach, wo der dringendste Bedarf sei. Sie wurde unter anderem auf das HanseHaus aufmerksam gemacht und nahm Kontakt mit Carolin Kulesa auf. Der Vorsitzende der Gemeinde, Ahmed Emin Yilmas, sieht die Aktion als soziale Hilfe und über die Grenzen der Glaubensgemeinschaften hinweg für wichtig an.

Leyla Dogan sagte bei der Übergabe noch: „Ich bin in Lemgo geboren und aufgewachsen. Das ist meine Heimat hier. Da ist es für mich selbstverständlich zu helfen, wenn Hilfe gebraucht wird." Elke Köller, Geschäftsführerin des Hauses, zeigte sich begeistert von der Aktion und sagte, dass so etwas die Nachbarschaft fördere. Carolin Kulesa versprach dabei zu helfen, wenn es weitere Anfragen geben wird, sie wird diese dann an die fleißigen Näherinnen weiterleiten – und die Nachfrage ließ auch nicht lange auf sich warten.

Schon nach knapp einem Tag waren alle Masken verteilt, und es zeigte sich auch Bedarf für die umliegende Nachbarschaft im Quartier, vor allem für die Bewohner der Wohnanlagen des Stift St.Marien Lemgo. Die Zusammenarbeit der HanseHaus-Quartiersarbeit mit dem Stift St. Marien besteht schon seit Beginn des Betriebes in der Echternstraße. Carolin Kulesa war auch jetzt als Bindeglied zwischen Stift St.Marien und Ditib-Gemeinde tätig. Die Ditib-Gemeinde erklärte sich sofort dazu bereit, weitere Masken herzustellen. Die Masken sind kein Ersatz für medizinischen Mundschutz, sind aber alle bei hohen Temperaturen waschbar, heißt es in einer Pressemitteilung.

Mehrere Information zu der Quartiersarbeit im HanseHaus Lemgo unter www.viertelamwall.de

Die Entwurfsunterlagen folgenden Bauleitplanungen können vom 15. April bis zum 24. Mai im Bauamt der Alten Hansestadt Lemgo in der Heustraße eingesehen werden:

Bebauungsplan Nr. 26 01.64 „Wilmersiek / Vogelsang“ – förmliche Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB

Die Stadtverwaltung Lemgo – Abteilung Stadtplanung - teilt mit, dass vom 15.04.2020 bis zum 24.05.2020 die gesetzlich vorgeschriebene Beteiligung der Öffentlichkeit für das Bauleitplanverfahren des Bebauungsplans Nr. 26 01.64 „Wilmersiek / Vogelsang“ durchgeführt wird. Parallel dazu werden auch die Stellungnahmen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange, deren Aufgabenbereich durch die Planung berührt werden kann, eingeholt.

Der Geltungsbereich umfasst das Flurstück 726, Flur 7, Gemarkung Lemgo und einer Teilfläche des Flurstücks 1101, Flur 7, Gemarkung Lemgo. Der Bereich wird wie folgt begrenzt: Im Norden von der Straße Vogelsang (Lemgo, Flur 52, Flurstück 663), im Osten von der Straße Wilmersiek (Lemgo, Flur 7, Flurstück 786), im Süden         vom der Schillerstraße (Lemgo, Flur 7, Flurstück 727) und im Westen von dem Flurstück 934, Flur 7, Gemarkung Lemgo.

Es handelt sich bei der Fläche um einen westlichen Teilbereich des ehemaligen englischen Sportplatzes auf dem Wohnbauflächen entstehen sollen. Umweltrelevante Informationen sind für den Bebauungsplan vorhanden und können im Beteiligungszeitraum eingesehen werden.

39. Flächennutzungsplanänderung  „Südliche Liebigstraße“ – frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 Abs. 1 BauGB

Frühzeitige Beteiligung

Bebauungsplan Nr. 26 01.68 „Südliche Liebigstraße“ – frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 Abs. 1 BauGB

Die Stadtverwaltung Lemgo – Abteilung Stadtplanung - teilt mit, dass vom 15.04.2020 bis zum 24.05.2020 die frühzeitigen Beteiligungen der Öffentlichkeit für die Bauleitplanverfahren der 39. Flächennutzungsplanänderung „Südliche Liebigstraße“ und des Bebauungsplans Nr. 26 01.68 „Südliche Liebigstraße“ durchgeführt werden. Diese Bauleitplanungen werden im Parallelverfahren durchgeführt. Parallel dazu werden auch die Stellungnahmen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange, deren Aufgabenbereich durch die Planung berührt werden kann, eingeholt.

Der Geltungsbereich umfasst die Flurstücke 118, 119, 120, 121, 122, 428, 429 in der Flur 64, Gemarkung Lemgo sowie Teilflächen der Flurstücke 123, 124, 150 und 430 im selben Flur. Das Plangebiet wird nach Norden durch die südliche Straßenbegrenzungslinie der Liebigstraße und nach Westen durch die östliche Straßenbegrenzungslinie der Bunsenstraße begrenzt. Im Osten grenzt das Flurstück 451 des Kindergartens die Fläche ab. Die südliche Gebietsgrenze wird durch die Verlängerung der südlichen Flurstückgrenze des Nachbarflurstücks 451 bis zur Straßenbegrenzungslinie der Bunsenstraße definiert. Die Größe des Plangebietes beträgt ca. 0,54 ha.

Es handelt sich bei der Fläche um den Bereich zwischen dem Kindergarten an der Liebigstraße und der Bunsenstraße. Hierher sollen Containeranlagen, die derzeit auf dem Hochschulgelände stehen, umziehen. Zusätzlich sollen hier Parkplätze entstehen, die im Zuge der Realisierung des Innovation-Campus benötigt werden und nicht im Campusareal untergebracht werden sollen.

Die Planungsunterlagen können während der allgemeinen Dienstzeiten (montags bis freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr, sowie Montags bis Donnerstags von 14.00 bis 16.00 Uhr bzw. donnerstags bis 17.00 Uhr) im Bauamt in der Heustraße 36-38 an der Aushangfläche im Besprechungsraum gegenüber der Information auf  der Ebene 1 eingesehen werden. Im Rahmen der Schutzmaßnahmen zur Verringerung der Verbreitung des Coronavirus werden alle Personen, die die aushängenden Planunterlagen einsehen wollen, gebeten sich telefonisch unter 05261 213-473 (südliche Liebigstraße) bzw. 05261 213-411 (Wilmersiek / Vogelsang) anzumelden. Nach terminlicher Absprache wird Ihnen der Eingang im Innenhof geöffnet. Es wird darauf hingewiesen, dass die Einsichtnahme auf Grund des Infektionsschutzes nur einzeln erfolgen kann. Für Fragen zu den Unterlagen stehen Ihnen die Sachbearbeiter der Abteilung Stadtplanung telefonisch zur Verfügung. Es wird darum gebeten, um persönliche Kontakte auf Grund des Infektionsschutzes zu vermeiden, nach Möglichkeit die Online-Unterlagen zur Einsichtnahme zu verwenden.

Ab dem 15. April können die Unterlagen auch im Online-Verfahren eingesehen werden und es besteht die Möglichkeit, sich zu den Planungen zu äußern. Die im Portal abgegebenen Stellungnahmen werden automatisch in die Abwägungstabelle einfließen. Es ist auch möglich Stellungnahmen schriftlich an die Alte Hansestadt Lemgo, Der Bürgermeister, Abteilung Stadtplanung, Heustr. 36 - 38, 32657 Lemgo,  oder per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! – Verfahren „Südliche Liebigstraße“ oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! – Verfahren „Wilmersiek / Vogelsang“) zu richten.

Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben.

Kontakt über die Homepage der Stadt Lemgo, www.lemgo.de oder direkt über folgenden Link: http://www.o-sp.de/lemgo/beteiligung.

Im St. Loyen Stift gibt es zwölf bestätigte Infektionen. Die Quarantäne ist für Bewohner und Pflegepersonal eine große Belastung.

Theorie-Unterricht aus der Ferne kann normalerweise nicht angerechnet werden. Die Lemgoer Fahrschule Duru hat jetzt eine Ausnahmegenehmigung bekommen.

Gitarrenstunde auf Youtube, Klavierübungen als Online-Konferenz mit dem Lehrer: Musikschulen lassen sich derzeit einiges einfallen. Die Technik ist aber schnell überfordert.

Ferien - aber man darf nichts mit Freunden unternehmen. Und auch Senioren leiden unter den Kontakteinschränkungen. Auf der Homepage des intergenerativen Begegnungszentrums AWO KastanienHaus am Wall sind Ideen und Links zu finden, die dem „Lagerkoller“ vorbeugen sollen, der durch die Einschränkungen von sozialen Kontakten entstehen könnte.

Für die Kinder, Jugendlichen und Familien gibt es zudem ein „Mitmachprogramm-special“ für die Osterfeiren im Internet. Bis zum 18. April gibt es Ideen und Anregungen, die keine Langeweile in den Osterferien aufkommen lassen sollen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Außerdem ist das Team des Jugendzentrums weiterhin für Kinder und Jugendliche erreichbar, auch wenn die Türen geshclossen bleiben müssen: unter der Telefonnummer 05261 - 186538 oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Eine Übersicht aller feststehenden Angebote gibt es unter mitmachaktion-lemgo.de, auf Instagram: awo_kastanienhausamwall und unter www.awo-lemgo.de

Mit einem neuen Gutscheinportal unterstützen die Sparkassen die lokale Wirtschaft. Firmen können sich kostenlos registrieren und ihre Kunden können Gutscheine kaufen und so helfen. Das Geld kommt den Firmen direkt zugute und hilft jetzt Existenzen zu sichern, heißt es in einer Pressemitteilung: "Unsere Region lebt durch ihre Firmen, Betriebe, Dienstleistungen, Restaurants und Bars. Diese Betriebe sind das Rückgrat unserer Region und machen sie so lebenswert."
 
Die Sparkassen unterstützen regionale Händler und Restaurants, indem sie innerhalb kurzer Zeit ein Gutscheinportal auf die Beine gestellt haben. Über die Plattform https://helfen.gemeinsamdadurch.de  können die Menschen Gutscheine ihres Lieblingsgeschäfts kaufen und so die heimische Wirtschaft am Laufen halten. Das Portal ist ab sofort online. Jetzt können sich Selbständige und Gewerbetreibende kostenlos registrieren und ihr Unternehmensprofil erstellen. Dann können Kunden die Firmen auf dem Portal finden und Gutscheine erwerben. Die Unternehmen erhalten auch einen Button, den sie auf ihrer Homepage einbinden können. Jedes Unternehmen kann Gutscheine im Wert von 10, 25, 50 oder 100 Euro zum Verkauf anbieten. Die Überweisung der Gutscheinsummen erfolgt einmal pro Monat. Über einen Link kann jederzeit eingesehen werden, wie viele Gutscheine in welchem Wert verkauft wurden.
 
Jeder kann mit dem Kauf von Gutscheinen einen Beitrag zur Unterstützung der lokalen Unternehmen beitragen. Die Filterung erfolgt nach Name, Ort oder einer Kategorie. Gutscheine können auch verschenkt werden – sie werden dann direkt an den Empfänger bzw. die Empfängerin weitergeleitet. Der Gegenwert der verkauften Gutscheine kommt 1:1 bei dem ausgewählten Unternehmen an.
 
Die Plattform wurde im „Sparkassen-Innovation Hub“ entwickelt und gemeinsam mit dem Partner Atento realisiert. Entstanden ist die Idee beim Hackathon #wirvsvirus der Bundesregierung.

Bürgermeister Dr. Reiner Austermann würdigt Musikschulleiter Florian Altenhein.

Aufgrund der derzeitigen Situation fiel die Feierstunde sehr klein aus, aber deshalb nicht minder herzlich. Bürgermeister Dr. Reiner Austermann dankte vor einigen Tagen Florian Altenhein, Leiter der städtischen Musikschule, für 25 Jahre im Dienst für die Menschen in Lemgo.

In seiner Laudation bezeichnete er Florian Altenhein einleitend als Fan der Alten Hansestadt Lemgo Bei unzähligen Veranstaltungen der Musikschule könne man erleben, wie er sich engagiere und Lebensfreude ausstrahle. Weil er von seiner Musikschule und seiner Aufgabe begeistert sei, könne er auch andere begeistern, heißt es in einer Pressemitteilung. Deshalb sei er so erfolgreich und auch deshalb sei die Alte Hansestadt Lemgo froh, ihn zu haben. Als Kollege und Vorgesetzter zeige Florian Altenhein Haltung; Haltung, die mit den städtischen Unternehmenswerten übereinstimme. Er spreche immer wertschätzend über Mitarbeiter, Kollegen und Amtsvorgänger. Und erst recht über seine Schülerinnen und Schüler.

Florian Altenhein engagiere sich zudem für die Lemgoer Städtepartnerschaften, weil er überzeugter Europäer sei. Musik verbinde über alle Grenzen und in diesem Sinne könne Musik zutiefst politisch sein.

Abschließend sprach der Bürgermeister offiziell im Namen von Rat und Verwaltung der Alten Hansestadt Lemgo, aber sicher auch im Namen unzähliger Schülerinnen und Schüler städtischen Musikschule, Florian Altenhein Dank für 25 Jahre Engagement zum Wohle der Allgemeinheit aus. Persönlich bedankte sich der Bürgermeister bei ihm für das immer ausgesprochen angenehme Miteinander. Er wünschte ihm für die Zukunft weiterhin viel Freude an der Musik und weiterhin eine hohe Arbeitszufriedenheit. Dem Familienmenschen Florian Altenhein und seiner Familie wünschte er persönliches Wohlergehen, viel Gesundheit und Gottes Segen.

Die Corona Krise stellt momentan den Alltag vieler Menschen grundlegend auf den Kopf. Auch im CENTRUM INDUSTRIAL IT (CIIT) in Lemgo, wo sonst täglich 400 Menschen ein- und ausgehen, gemeinsam an innovativen Themen arbeiten und forschen, sich in den offen gestalteten Atrien auf einen Kaffee treffen oder gemeinsam im hauseigenen Bistro Ciitrus Mittag essen, herrscht seit einiger Zeit gähnende Leere. So gut es geht haben alle ansässigen Partnerunternehmen und Institute ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt. Das CIIT hat alle geplanten Veranstaltungen bis zum Ende der Osterferien am 19. April abgesagt. „Für uns ist es besonders schade, denn unser Verein feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Jubiläum und wir haben bereits einige Events sowohl für die internen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch für die Öffentlichkeit geplant. Dennoch ist es natürlich in dieser Situation das einzig richtige, diese zunächst bis Ende der Osterferien abzusagen. Alles, was getan werden kann um das Virus einzudämmen, muss selbstverständlich getan werden“, sagt Margarethe Nickel, Geschäftsführerin des CIIT, in einer Pressemitteilung.

Auch in der benachbarten Technischen Hochschule (TH OWL) ruht der Betrieb komplett. Die Hochschulnähe und Partnerschaft hat für das CIIT eine besondere Bedeutung. Nicht selten finden dort die ansässigen Unternehmen und Einrichtungen qualifizierte Nachwuchskräfte. Und diese stehen momentan ebenfalls vor einer enormen Herausforderung. Um sich das Studium zu finanzieren und die Miete zu zahlen, jobben viele Studentinnen und Studenten nebenbei als Kellnerin oder Kellner in einem Restaurant oder als Aushilfe in einem Geschäft. Seit der Corona-Krise geht das aber nicht mehr und sämtliche Einnahmen fallen aus. Daher hat die Hochschulgesellschaft der TH OWL einen Hilfsfonds für Studierende in Höhe von 20.000€ ins Leben gerufen. Wenn Studierende mit einem Nachweis belegen können, dass sie durch die Corona Krise ihre Einnahmequelle verloren haben, können sie eine Summe von 350€ pro Person beantragen. Da etwa zwei Drittel der Studierenden der TH OWL einen Nebenjob ausführen, ist dieser Hilfsfonds schnell aufgebraucht.

Diese Notlage hat auch der CIIT e.V. erkannt und hat 1500€ für den Hilfsfonds gespendet. „Wir stehen momentan alle vor großen Herausforderungen. Niemand weiß, wie es weiter gehen wird. Was in diesen Zeiten aber besonders wichtig ist, ist Zusammenhalt. Mit der Spende möchten wir unseren Teil dazu beisteuern und sehen darin einen Beitrag, die Zukunft zu sichern“, betont Margarethe Nickel.

Das Junkerhaus lädt trotz geschlossener Türen zum Rundgang ein - virtuell.

Der TBV Lemgo Lippe hat den Vertrag mit Rückraumspieler Jari Lemke um ein Jahr bis zum 30. Juni 2021 verlängert.

Auf den ersten Blick leicht zu übersehen, warten sie darauf, gefunden zu werden. Wer sie findet ,darf sie behalten oder kann sie an einer anderen Stelle wieder aussetzen. Die Rede ist von kleinen bemalten Steinen, den OWL-Stones. Ob aufwendig gestaltet, mit einem Spruch versehen oder einfach in Farbe getaucht, der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Seit dem Herbst 2019 kann man immer öfter über die OWL-Stones stolpern.

Auch das Lemgoer Senioren- und Jugendzentrum AWO KastanienHaus am Wall möchte mit selbstgestalteten OWL-Stones laut einer Pressemitteilung ein bisschen mehr Farbe in den derzeit etwas eintönigen Alltag bringen. Passend zu Beginn der Osterferien verteilt das Team des intergenerativen Begegnungszentrums die bunten Steine rund um Lemgo und lädt dazu ein, natürlich nur unter Einhaltung der gegenwärtigen Sicherheitsmaßnahmen zur Eindämmung des Corona Virus, sich an der steinigen Ostereiersuche zu beteiligen.

Das Ende des Zweiten Weltkriegs hat der Lemgoer Friedrich Sauerländer dokumentiert. Das Stadtarchiv zeigt seine Aufzeichnungen online und tagesaktuell.

An mehreren Stellen wird in diesem Jahr am Hochwasserschutz gearbeitet. Die neuen Flutmulden an der Bega und ein Wall am Detmolder Weg sollen Regenmassen bremsen.

Mit dem Verzicht auf die Erhebung der Gebühr will die Stadt Handel und Gastronomie unterstützen.

46 neue Fälle - das ist ein deutlich höherer Anstieg als sonst im Kreis Lippe.

Am Ostertor werden die letzten Steine verlegt, nächste Woche kommt der Bauzaun weg. Die große Einweihungsfeier steht jedoch auf der Kippe.

Stadtführer Werner Kuloge muss seine erste nächtliche Runde alleine drehen. Lemgoer können ihn dabei per Video begleiten.

Grüne und SPD haben einen Antrag in den Lemgoer Rat eingebracht, die Aufnahme von Geflüchteten aus den Lagern in Moria für Lemgo zu unterstützen. Dabei soll sich Lemgo der Initiative 'Städte Sicherer Häfen' anschließen, die von anderen nordrhein-westfälischen Städten wie Bielefeld, Detmold oder Blomberg getragen wird. Diese haben Land und Bund zum Handeln aufgefordert, um die Menschen in Griechenland nicht allein zu lassen. Als Städte und Gemeinden bieten sie über ihren gesetzlichen Anteil hinaus zusätzliche Aufnahmeplätze für die hilfsbedürftigsten Personen an.

Dazu erklären die Fraktionsvorsitzenden Dr. Burkhard Pohl und Alexander Baer in einer Pressemitteilung: "Die Zustände in den EU-Flüchtlingslagern in Griechenland sind unhaltbar. Gerade in der Coronakrise ist es wichtig, europaweit Solidarität mit den gefährdeten Menschen zu zeigen. Die Menschen in den Flüchtlingslagern Griechenlands gehören zu den akut bedrohten Gruppen ohne Möglichkeit zur entsprechenden Behandlung.“

Auch aus dem Grund sei es wichtig, dass sich Deutschland zur Aufnahme von Menschen aus den Lagern bekennt. Lemgo als Stadt mit internationaler Verantwortung sollte sich der Aktion anderer Städte in Lippe und Ostwestfalen anschließen und sich zur Aufnahme bereit erklären. „Dazu ist unsere Stadt gut gerüstet." Die nächste Ratssitzung ist für Montag, 27. April, geplant.

Einen weiteren Vorstoß zum Thema „Verkehrspolitik“ unternehmen die Liberalen in Lemgo. Nach der bereits von ihnen geforderten eine Stunde längeren Zuganbindung abends nach Bielefeld, schlägt die FDP nun einen weiteren Haltepunkt „Schloss“ in der Nähe des alten Braker Bahnhofs und die Elektrifizierung der Bahnlinie 404 vor.

Bestätigt fühlt sich die FDP laut einer Pressemitteilung durch die große Akzeptanz des Haltepunktes „Lüttfeld“, der auch auf eine liberale Initiative zurückgehe. Die Anlage eines neuen Haltepunktes „Schloss“ kurz vor dem alten Bahnhof Brake bedeute eine „hervorragende Erschließung“ des großen Lemgoer Ortsteils Brake mit Weserrenaissance Museum, Landesverband Lippe, Amtsgericht, KRZ und FAZ und nicht zuletzt der Sportanlage Walkenfeld. „Er ist so mit öffentlichen Verkehrsmitteln - insbesondere auch sonntags ohne Stadtbusverkehr - viel besser zu erreichen!“, erklärt FDP-Fraktionsvorsitzende Barbara Schiek-Hübenthal.

Die Liberalen überlegen den neuen Haltepunkt auch zu einem „e-Mobilitätsstützpunkt“ mit Ladestation für e-Autos, e-Bikes, für Carsharing und als Pendlerparkplatz auszubauen. „Das könnte vielleicht auch fördertechnisch interessant sein“, hofft Schiek-Hübenthal, die bereits Kontakte nach Düsseldorf geknüpft hat.

Verbinden will die FDP mit diesem Vorstoß die Elektrifizierung der Bahnlinie 404 von Bielefeld-Ost bis zum neuen Haltepunkt „Schloss“. Es bestehe auch eine Chance auf Realisierung, da das Projekt Elektrifizierung der Bahnlinie auch bereits beim Nahverkehrsverband Westfalen-Lippe und der DB Netze im Fokus steht.

Dazu komme, dass die Dieseltriebwagen, die teilweise bereits 20 Jahre alt sind, zwischen Bielefeld Hauptbahnhof und Bielefeld Ost sowie zwischen Lage und Altenbeken ohnehin bereits unter einem vorhandenen elektrischen Fahrdraht fahren. „Das kann als Dauerzustand umweltpolitisch nicht wünschenswert sein“, ergänzt die FDP-Politikerin und erklärt weiter: „Würde auch die Strecke nach Lemgo elektrifiziert, könnte das gesamt lippische Netz elektrisch betrieben werden und das böte viele Vorteile. Ein elektrischer Betrieb ermöglicht zum Beispiel durch beschleunigte Anfahrtmöglichkeiten auch Zeitgewinne, die als Verspätungsreserve oder zur vorgeschlagenen Streckenausweitung genutzt werden könnten.“

Die Schienen zwischen Haltepunkten „Lüttfeld“ und „Schloss“, eine Strecke von rund 800 Metern, sind nach Ansicht der FDP noch in einem guten Zustand und erlaubten eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Angesichts der geplanten Neuausschreibung des Schienenpersonennahverkehrs in Lippe verbleibt aus Sicht der Liberalen für die Planungen nur ein Zeitfenster bis 2024/25.

Eine besondere Bedeutung hat für die Lemgoer Liberalen auch die Prüfung des Erhalts der Bahnlinie 404 zunächst bis Barntrup. „Dadurch könnte langfristig die schienentechnische Erschließung des lippischen Nordens mit einer weiteren interessanten Option des Anschlusses in die Regionen Hameln/Bad Pyrmont und nach Hannover erfolgen. „Aber auch für die Museumsbahn ist das ja auch attraktiv!“, erklärt Schiek-Hübenthal.

Nach den guten Erfahrungen am Standort in Extertal-Asmissen setzen die Sparkasse Lemgo und die Volksbank Bad Salzuflen ihre verbundübergreifende Kooperation an drei weiteren Standorten fort. Zunächst wurden am 1. April die Geldautomaten in Almena, Kirchheide und Langenholzhausen so geschaltet, dass Kunden beider Kreditinstitute kostenfrei Bargeld abheben können. Abgerundet wird der Service Mitte Mai mit SB-Geräten für Überweisungen und Kontoauszüge. Dafür werden in den kommenden Wochen die technischen Voraussetzungen geschaffen.

In Zeiten der zunehmenden Digitalisierung bieten die beiden Geldhäuser so neben einer flächendeckenden Bargeldversorgung auch SB-Möglichkeiten an. In Almena und Langenholzhausen nutzt die Volksbank den Standort der Sparkasse. In Kirchheide erfolgt eine gemeinsame Nutzung am Standort der Volksbank. Die Kooperation für den Standort in Extertal-Asmissen besteht bereits seit 2005. Dieses Modell diente laut einer Pressemitteilung als gutes und gelungenes Beispiel. Der gemeinsame Service wird in Lemgo-Kircheide in der Salzufler Straße 93 angeboten.
 
Einen starken Trend gebe es weiterhin in Richtung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs, schreiben Sparkasse und Volksbank weiter. So führen mittlerweile über 50 Prozent der Kunden ihre Konten in der Online-Banking-Variante. Nur noch rund zwei Prozent aller Überweisungen erreichen die Bankhäuser als Beleg. Das kontaktlose Bezahlen mit Karten oder Smartphones werde ebenfalls immer
beliebter.
 
Volksbank und Sparkasse betonen die besondere Wichtigkeit der persönlichen Beratung. Denn viele Finanzgeschäfte - wie zum Beispiel eine Wertpapierberatung oder eine Baufinanzierungsberatung - seien sehr komplex. Dieses Angebot bieten beide Regionalbanken auch weiterhin in den eigenen Beratungscentern und Filialen an. „Wir sind seit Generationen Partner der Lipperinnen und Lipper, wenn es um ihre Finanzen geht. Die Zusammenarbeit an den genannten Standorten stärkt den ländlichen Raum und damit geben wir ein klares Bekenntnis zur Region ab. Somit bleibt ein dichtes Netz an
Geldausgabeautomaten erhalten“, sind sich Bernd Dabrock, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Lemgo, und Matthias Kruse, Vorstandssprecher der Volksbank Bad Salzuflen, einig.

Wer wie viel Geld erstattet bekommt, hängt von vielen chaotischen Regelungen ab. Die Experten von CTS Reisen erklären die aktuelle Lage, die etliche Jobs gefährdet.

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